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CD Review: EXODUS - Tempo Of The Damned

Veröffentlicht am Donnerstag 29 Januar 2004 07:24:25 von Zombie_Gecko
Auch wenn das große Thrash-Revival ausgeblieben ist – die alten Helden wie Destruction, Tankard, Sodom und Kreator haben großartige Alben vorgelegt. Und nach 12 Jahren haben nun auch Exodus wieder ein (Studio-) Album am Start...




01. Scar Spangled Banner
02. War Is My Sheppard
03. Blacklist
04. Shroud Of Urine
05. Forward March
06. Culling The Herd
07. Sealed With A Fist
08. Throwing Down
09. Impaler
10. Tempo Of The Damned

(54:26 min)


2004 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de )



Line-Up: Steve „Zetro“ Souza - Vocals
Tom Hunting - Drums
Rick Hunolt - Guitar
Gary Holt - Guitar
Jack Gibson - Bass



Bonded By Blood (1985)
Pleasures Of Flesh (1987)
Fabulous Disaster (1989)
Impact Is Imminent (1990)
Good Friendly Violent Fun (Live) (1991)
Lessons In Violence (Compilation) (1992)
Force Of Habit (1992)
Another Lesson In Violence (Live) (1997)
Tempo Of The Damned (2004)



Am leichtesten lassen sich Parallelen zwischen Destruction und Exodus ziehen: ein Comeback-Album nach über zehn Jahren (nimmt man mal „Another Lesson In Violence“ aus), bei dem sich die Frage stellt, ob man an alte Glanzleistungen anknüpfen kann. Und um es vorweg zu nehmen: Exodus können! Wo jedoch Destruction sich für ihr Comeback-Album einen modernen Sound aussuchten, um erst mit „Metal Discharge“ wieder zu einem ursprünglicheren Sound zurück zukehren, klingt „Tempo Of The Damned“ beinahe wie eine übriggebliebene Aufnahme aus den Achtzigern – allerdings klar wie ein Gebirgsquell und breit wie eine Schrankwand! Und gleich bei der eröffnenden Abrissbirne „Scar Spangled Banner“ zerbröseln etwaige Fragen, ob die auch nicht mehr so jungen Herren es noch können, wie Staub! Old School-Thrash vom Feinsten, rau und direkt , aber keineswegs primitiv lässt einen nach den ersten Takten schon die Matte schütteln und freuen wie ein kleines Kind. Und mit „War Is My Sheppard“ gibt`s anschließend gleich den nächsten Mosher vor den Latz geknallt. Zu Killerriffs und schlicht und einfach geilem Drumming gesellt sich das abwechslungsreiche Gebell von Shouter Zetro, der klingt wie ein junger (böser) Gott. Weiter geht`s mit „Blacklist“, ein Song bei dem schon allein das einleitende Riffing und Drumming Freudentränen fließen lässt – dieser Killersong hat absolut Klassikerqualitäten und dürfte mit Sicherheit zum Liveprogramm gehören. „Shroud Of Urine“ kann da zwar nicht ganz mithalten, lässt den geneigten Hörer aber auch nicht still halten, bevor „Forward March“ anfangs eine kleine Verschnaufpause zu sein scheint, dann aber ordentlich Fahrt aufnimmt – gut, kann den vorhergehenden Songs aber nicht das Wasser reichen. Kann „Culling The Herd“ auch nicht ganz, groovt aber wie Sau und geht auch in Ordnung, bevor die Formkurve bei „Sealed With A Fist“ wieder deutlich nach oben zeigt – klingt stellenweise etwas schräg, überzeugt aber mit gelungenem Solo und sorgt für Abwechslung. Fast zu modern ist das schon fast als „Hüpfnummer“ zu bezeichnende „Throwing Down“ – klingt eher nach Machine Head als nach Old School-Thrash und gefällt mir mit Abstand am wenigsten, bevor man mit „Impaler“ wieder auf Kurs ist und ab dem Mittelteil dermassen auf`s Gaspedal tritt, daß Orthopäden wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden – Kracher! Und wer inzwischen seine Wohnung zertrümmert hat, der kann beim abschließenden Titeltrack noch kurz beim Nachbarn die Türe eintreten, denn zum guten Schluß hauen Exodus ebenfalls noch mal voll auf die Kacke!
Unterm Strich ein sehr gelungenes Comeback, welches abgesehen von leichten Schwächen im Mittelteil jedem Fan von gutem alten Thrash jede Menge Spaß machen wird! Kaufen!

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