Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Fear of the Dark Tour 2001

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Montag 15 Oktober 2001 10:49:10 von madrebel
phpnuke.gif

Fear of the Dark Tour 2001

Graveworm / Vintersorf/ Suidakra/ Dornenreich / Darkwel Essen Zeche Carl 21.02.2001

Das Konzert begann um 20.00 Uhr pünktlich mit dem Auftritt von Darkwell. Eine mir vollkommen unbekannte Band aus Österreich, die eher in die Richtung Gothic-Metal einzuordnen sind.
Nun ja, sie hatten eine Sängerin als Frontfrau, die naja, wie soll ich sagen, sie war todlangweilig, null Ausstrahlung die Bewegungsfreude eines Vollkornbrotes, und gesangliche Fähigkeiten gleich Null. Ein Besucher erwähnte treffend zu Darkwell, wir wären gerne Nightwish, sind aber leider nur Darkwell. Auch der Rest der Band spielte einen 1000mal gehörten strunzlangweiligen Gothic-Metal.
Das war nix.

Tja, jetzt zum zweiten Act. Dornenreich.
Tja, was soll man sagen, sie schienen bei einigen anzukommen, mir vollkommen unverständlich. Ein Sänger der mit pseudophilosophischen Texten,wie beispielsweise "Her von welken Nächten",oder " TRAUERBRANDUNG" und sonstigen lyrischem Dünnpfiff um sich warf, mit einer Mimik die düster theatralisch wirken sollte, aber eher so aussah, als müsste der Mensch auf´s Scheißhaus, als auf die Bühne, hätte er mal auch hingehen sollen. Genau wie der Keyboarder von dem man fast nix hörte und sah, außer einem total schiefen Gesang, und einem wunderbar tuntigem äußeren. Er machte eher den Eindruck, als würde er nur als hübsches Beiwerk auf der Bühne stehen, und auf ganz heftige Popoliebe stehen. Mit diesem Auftritt haben sich Dornenreich, die sich sogar den Drummer von Darkwell (war übrigens der einzig fähige in beiden Truppen), leihen mussten, sich meines Erachtens für den Raab der Woche qualifiziert.
Mann, ward ihr SCHEIßE!!!!

Nun kam es zum ersten Höhepunkt. SUIDAKRA!!!!
Konnten sie das halten, was ich beim letzen Bericht schrieb? Ja, und mehr als das, sie rockten in den 40 Minuten so die Hölle, das es schon nicht mehr feierlich war, Sänger Arkadius trieb das Publikum mit allerlei Sprüchen an, und auch der neue Gitarrist Germano stand dem Sänger in punkto Publikumsantrieb und Posing in nix nach,einfach klasse.
Songs wie Havoc von der mittlerweile vergriffenen ersten CD" Lupine Essence", Morrigan (Lays from Afar) und auch Wartune vom aktuellen Album "The Arcanum", gingen ab wie Zunder.
Und ja, sie spielten meine Fave Nummer vom neuen Album, "Gates of Nevermore". Leider, leider waren die 40 Minuten viel zu früh vorbei, und auch eine Zugabe war ihnen nicht vergönnt. Naja, nächstes Mal bestimmt, wenn sie hoffentlich eine Headlinertour machen.
Geiler Gig.
Ach ja, was ich vergaß, der Drummer hatte an diesem Tag seinen Geburtstag, was auch mit einem "Happy Börsday" vom Publikum vergolten wurde. Herzlichen Glückwunsch auch von hier.

Vintersorg aus Schweden waren die vorletzte Band an diesem Abend. Lustiger Beginn, wie der Sänger mit einem" mimimi" begann, hatte ein leichtes schmunzeln auf den Lippen. Ganz okay war ihre Mischung aus Death und Viking Metal, nur absolut nicht mein Fall, trotzalledem, guter Gig.

Nun aber, last but not least, Graveworm. Bisher kannte ich nur einige Songs von Graveworm, die ich ganz gut fand, aber was die Band hinlegte war echt nicht schlecht, geiler melodischer Black Metal, mit Atmosphäre und trotzdem wuchtigem und hartem Geknüppel. War echt ein klasse Gig, der mit 2 Zugaben abgeschlossen wurde, wovon der eine Song eine total geniale Coverversion von "Iron Maiden" war. "Fear of the Dark" vom letzten Album,
Krass und geil gemacht, besonders der zuckersüße Keyboard Part und dem danach einsetzenden Gebolze, meine Fresse, das war geil. Leute, Respekt. Geiler Auftritt.

Am Ende wollte ich nur noch sagen, daß alle Bands einen teilweiseecht beschissenen Sound hatten.

Ach ja, das Fazit zu den Bands:
Darkwell: Das war wohl nix.
Dornenreich: Mannomann, da draußen rennen soviel coole Bands rum, und so eine Scheißband wie ihr bekommt einen Plattenvertrag. Traurig.
Suidakra: It´s a long way to the top, if u wanna Rock´n´Roll, aber ihr packt das schon.
Vintersorg: Hmm, war okay, nix weiter.
Graveworm: Yes, so energiegeladen sollten andere Bands aus diesem Genre auch mal rüberkommen. Einfach geil.


Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!