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Sonstige Festivals: Fuck the Commerce 2001

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Veröffentlicht am Sonntag 23 September 2001 13:07:26 von madrebel
phpnuke.gifFuck the Commerce 2001 !!!









Fuck the Commerce IV

(IN THE SIGN OF DIETER BOHLEN !!!!!!!!!!!!!)

24.05.2001-26.05.2001

Neiden bei Torgau (B182)

Es war mal wieder soweit. Drei Tage lang weit weg vom ganzen Kommerzmetal. Kein Rock Hard, kein Hammer, keine Veranstalter die einem den letzten Pfennig aus der Geldbörse saugen wollen, nur faire Preise, bei mehr als fairer Gegenleistung. Von Essen und Getränke bis zu den Merchandiseartiklen, nur absolute Fairness gegenüber den Besuchern. Sogar die Sonne hatte 3 Tage lang ein Herz für den Underground, mir tun nur die Mückenarmeen leid, die jetzt unter extremen Alkoholismus zu leiden haben.*g* Normalerweise ist es ja so, daß die ersten Bands auf einem Festival nur meist die Arschkarte ziehen, durch geringe Zuschauerzahlen und kurze Spielzeiten und bei Anstandsapplaus. Nicht so hier, jede Band spielze zwischen 45 Minuten und 1 Stunde.

Also, damit wären wir bei "Embedded" angelangt, die als erste schon androhten, was uns in den nächsten 3 Tagen blühen sollte. Absoluter "No Mercy" Death/Grind aus Osnabrück. Der Moshpit war eröffnet, und die 5 spielten wie die irren, und jeder konnte seine Nackenmuskulatur für die 3 Tage einölen. Ein Cover von "Monstrosity" (Corpsegrinder), und es war auch schon wieder vorbei.

Als nächste kamen die Franzosengrinder von "Sublime Cadaveric Decomposition" (was ein langer Name), die mit absolut gnadenlosen Grindcore losprügelten. Der Sänger kotzte was das Zeug hielt, und die Massen moshten wie wild. Die Musik war zwar etwas monoton, aber trotz allem "Heavy as Fuck".

Dann kamen die langerwarteten Polendeather von "Yattering" auf die Bühne, die mit Megaspaß inne Backen, ihren Frickeldeathmetal in die Menge peitschte. Die Menge tobte, "Yattering" spielte sich den Arsch ab, besonders der Arsch vom Drummer war dauernd zu sehen, da er mit dem Rücken zum Publikum spielte ??? Zum Abschluss kam als Krönung "Dittohead" von "Slayer" in einer etwas eigenwilligen Fassung, die mal sehr geil kam. Wahnsinn, die Jungs.

Nun zu den 5 Militärfreaks aus den Kifferlanden. Lupenreiner Death Metal für Dauerbanger, technisch sehr gut. Irgendjemand von "Sinister" war auch dabei, ich weiß aber nicht mehr wer. Die Songs kamen kurz, bündig und gnadenlos. Wer nach dieser Band nicht wusste, wo er hier ist, konnte direkt heimfahren.
Hiernach kamen die Schweden von "Centinex", die wohl erst ihren zweiten Gig in Deutschland spielten. Schneller gnadenlser Death/Thrash der keine gefangenen nahm. Der Shouter hatte alle anwesenden fest im Griff. Und die dankten es ihm und der Band mit einer geilen Party.

Danach kam "Genocide S.S und "Groinchurn", die wir aber nicht sahen sondern nur hörten, da unser Tank in Richtung Reserve ging, und wir uns erstmal an reichlich Grillzeux und Dosenbier auftankten. Das muss mal sein, denn bei der Hitze und den Anstrengungen, brauchst du das einfach mal.

Kurz bevor "Impending Doom" die Bretter betraten, betrachteten wir uns wieder als fit und gestärkt, und zu jeder Schandtat bereit, doch erstmal wieder die Tränke des Brauhauses Torgau betraten, die uns mit ihrem absolut leckerem Bier erstmal die Lippen befeuchteten und die Kehle ölten.

Matschebierbecher wurden dann auch schon mal uns gegenseitig über den Schädel geschüttet(das gute Bier,grummel), da die Sonne doch exterm auf den Schädel brannte.

Als die ersten Töne von "Impending Doom" erklangen, torkelten wir wohlgesinnt, jeder Arm in Arm in Richtung Bühne. Dort war schon ein absolutes Inferno entfesselt worden. Wir erkannten die Songs erst sehr spät, da sie die Songs doppelt so schnell als wie auf Scheibe spielten. Der Auftritt war einfach megacool, und wurde abgerundet durch "Raining Blood" von "Slayer". Das war aber nicht alles, nach massiven Zugaberufen kamen sie noch einmal zurück, und spielten 2 weiter Lieder. Als Abschluß kam noch von "Celtic Frost" das Cover von "Enthroned Emperor". Ein absolut genialer Auftritt.

Danach kamen die Brasildeather von "Krisiun", die ich mir alleine ansah. Ich hatte sie noch von ihrer Tour mit "Kreator" vor einigen Jahren in Erinnerung wo sie mir nicht so zusagten. Im Gegensatz zu heute, wo sie einfach straight und schnell spielten. Eine Stundepure fuckin´Mayhem, toller Gig. Superschneler auf die Fresse Death. Hoffentlich whimpen sie nie so aus, wie die Cavalera Brüder.

Doch jetzt die letzten Kräfte mobilisiert für "Exhumed" aus den Staaten. Kein whimpiges Gepose, nur extremer "Voll in die Fresse Death Metal". Absolutes Killergeknüppel, was sich in einem extrem heftigen Moshpit niederschlug. Schnell, hart und dreckig, und ich meinte noch ein Cover von "Sodom" mit "Sodomy and Lust" vernehmen zu können, bin mir aber dabei nicht mehr so sicher, dank dem Torgauer Brauhaus.

Danach noch ein Absacker am Zelt und ein kurzer Rückblick auf den vergangenen Tag und zufrieden und abgefüllt, bekam wir unseren verdienten Schlaf.

Irgendwann morgens gegen 8 wachte ich dann auf, um als erstes die Dixis vorzunehmen, die mir in diesen Tagen noch "gute" Freunde werden sollten, denn als erstes grinste mir ein extrem vollgesaugter O.B. Tampon entgegen. Passend zum Festival, "Blood and Gore".

Erstmal danach einen starken Instantkaffee vom Aldi und ein paar Gummigbrötchen vom Wagen,(der Belag war aber klasse) verputzt, um dann mit Tom und den ganzen anderen bekloppten, die ersten Bierdosen zu vernichten.

Als dann um 13.oo Uhr die erste Band "Very Wicked", die ich noch einen Tag später um uns herumschlawenzen sah, weil sie OCB´s für den Tütenbau suchten,(Mist, bin selber nicht zum Kiffen gekommen,scheiße !!!!!), saßen wir noch beisammen, und machten einige Trinkspielchen. Was man aber hörte, klang extrem geil.

Ich sah mir dann als erstes "Lykathea Flame" aus der Tschechei an, die mir persönlich nicht so gefielen, und auch sehr statisch auf der Bühne wirkten. Waren okay, aber nix besonderes.

Nun zu "Aborted" aus Belgien. Die wohl beste Band aus unserem Nachbarland Belgien. Gnadenloser Grind der schon andeutete was bei "Skinless" los sein sollte, dazu aber später. Vollkommen gnadenloses Gekotze und Gegrunze herrschte auf der Bühne und ein Pogomassaker vor derselben. Killer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Eine extrem schnelle Version, der mittlerweile aufgeweichten Ex-Thrashkings aus Brasilien,"Troops of Doom", die sich die Originalinterpreten mal reinpfeifen sollten, damit sie wissen was sie mal waren und wie es zu klingen hat. Als Abschluß spielten sie noch "Raining Blood" mit 2 Gastsängern, und zwar von "Skinless" und "Exhumed", die gnadenloseste Version, die ich je von diesem Song gehört habe. Absoluter Killergig.

Danach besuchten wir überglücklich und fertig die Buden des Brauhauses Torgau, wurde auch Zeit, um uns wieder zu erfrischen.

Von da aus an, beobachteten wir die Bands von der Theke aus, wo "Inhumed" aus Frankreich einen absolut sehenswern Gig auf die Bretter brachten. Zum Schluss durften alle mit auf die Bühne um gemeinsam den letzten Song zusammen mit der Band zu zelebrieren.
Spätestens jetzt war klar, hier haben sich alle lieb.

"Maledictive Pigs" haben wir dann übersehen, weil wir uns extrem mit unseren Bieren unterhielten.
Jetzt kamen die "Cripple Bastards" aus Italien, was oll ich zu denen sagen. Grindcore. Uauauauauauauawawawa,ulalalwowowowowowowowowowoallawoauauaohawowowowowowo, kotz !!!!
Mehr fällt mir dazu nicht ein. *g*

"Belphegor" hörten wir dann vom Zeltplatz aus, da es wieder Zeit war zum grillen, und unsere Dosen zu killen. Muss sagen, das es sich aber ordentlich anhörte, und man die lustigen Ansagen der Österreicher noch dort hörte.

Zu "Deströyer 666" ging ich dann wieder zur Bühne, und die Australier knüppelten extrem spielgeil ihren Stoff in die Menge. Straighter Death/Thrash im Känguruhstyle,*g*, voll auf den Sack. Wir erfuhren später vom Sänger noch, daß sie jetzt ein Jahr in Europa bleiben werden, zwecks Kontaktaufbau, und Auftritten, außerdem werden sie auch in Wacken aufspielen.
Cooler Auftritt, nette Leute die Jungs von "Deströyer 666". Ach ja, der Sänger hat die Ehre, den ersten Aufnäher des Metalclubs "Metal Bastards" ins Koalaland zu tragen.

Jetzt kam der Headliner des gesamten Festivals, "Skinless" aus Syrakuse/New York. Supergeiler Deathmetal mit Grind und Hardcoreinflüssen. Ein tierischer Drummer, ein absolut abgedreht, bekloppter Sänger der nur auf der Bühne abdrehte, und extrem oft, in die Menge divte. Ein Moshpit, der heftiger nicht sein konnte, alles divte, pogte und surfte wie wahnsinnig durchs das Gelände. Die Jungs holzten so dermaßen ab, daß dem Gitarristen die Gitarre zerfetzte, und er sich erstmal eine neue suchen musste. Während der Zeit jammte der Rest irgendwelch obskur besoffen bekifftes Zeux rum, mit einer Wrestlingeinlage, indem der Roadie vermöbelt wurde, gleichzeitig eine Holzgitarre aus dem Publikum Rockstarlike zertrümmerte, fast ohne Musik in die Menge divte, und gleichzeitig am motzen war, wo denn ihr "fuckin´" Guitarplayer blieb. Als es dann leider soweit war das der Gitarrist mit einer geliehenen Gitarre von "Deströyer 666" auftauchte, (die Faxen hätten die die ganze Nacht durchmachen können), wurde der Rest des Gigs noch brutaler runtergerotzt. Überglücklich und völlig am Ende krochen wir dann wieder Richtung Torgau Bräu. Mann, war das Bier danach wohltuend.

Danach kamen dann "Regurgitate" aus unseren Landen, die irgendeinen chaotischen Proberaumniveaugrindcore spielten, der mir deren Headlinerposition unversändlich machte, naja, einer wird wohl wissen warum.

Danach noch mal ein paar Absacker zum Schluß, und pennen, das musste sein, wir waren so dermaßen vom im Arsch, daß gar nix mehr ging.

Irgendwann wachten wir dann am leider letzten Tag auf, und gingen erstmal ordentlich frühstücken, um anschließend, den Rest unserer Dosen zu killen. Daher ist es uns der Gig von "Intervalle Bizzare" irgendwie durch die Lappen gegangen.

Pünktlich bei "Damnable" saßen wir dann wieder vor der Torgauer Tränke und lauschten andächtig ihren Klängen in Deathmetal. Die 3 Kurzhaarmetaller rockten verdammt geil ab.

Dann aber ging ein Inferno los. Blutüberströmt krachten "Gorerotted" aus den Boxen. Mit 2 Shoutern brachten sie mit ihrem Extremgrind den Mob zum toben. Schnell und voll in die Fresse krachte ihr Sound in die Menge,der blutige Wahnsinn.

Bei "Spawn" sassen wir wieder, die jungs waren aber recht gut, aber Bier war besser.
Doch jetzt endlich nach langer Zeit mal ein sinnvoller Reuniongig. "Thanatos" aus den Niederlanden betraten die Bühne, und schmetterten den typischen holländischen Thrash/Death in die hungrige Meute, und Altmetaller wie wir, freuten uns wie die Kinder über diesen leider viel zu kurzen Auftritt, da der Sänger unter extremen Stimmproblemen litt. Zwischendurch kam der Veranstalter auf die Bühne, um einem dummen elendigen Scheißwixer darauf aufmerksam zu machen, daß seine 3 Hunde beinahe im Auto verreckten, die stundenlang in brütender Hitze im Wagen eingesperrt waren, unter Androhung, die Kiste aufzubrechen, wenn er nicht sofort kommt, hoffe mal das es den Hunden wieder gut geht, und er Penner eins auf die fresse bekommen hat.
Danach spielten "Thanatos" noch einen Song und der Sänger entschuldigte sich noch, daß er ein Weichei ist.

Jetzt kamen C.S.S.O aus Japan mit ihrem Auftritt hier. Sehr geiler technischer und frickeliger Grindcore, der zwar sehr gewöhnungsbedürftig war, aber extrem gut ankam. Das Publikum nahm die 4 schmächtigen, aber extrem heftigen Knüppeljungs aus dem Land des Lächelns, sehr enthusiastisch auf, was die 4 mit guter Spielfreude belohnten. Immer wieder gerne.

Was danach aber los war, spottete jeder Beschreibung. Deutschlands Thrashkings von "Desaster" spielten auf, und mit Aussagen, daß in letzter Zeit eine Menge Arschlöcher versuchen, die Szene zu politisieren, und die sich bitteschön verpissen sollten, heizten sie die Menge an. Viele alte und neue songs wechselten sich ab, daß obligatorische "Metalized Blood" und "Tormentor" von "Kreator" rundeten diesen wie immer mehr als gelungenen Gig ab. Es ist immer wieder geil, "Desaster" live zu erleben, und ihren hochgelobten Undergroundstatus besitzen zu Recht.

Noch einen draufsetzen konnten jedoch danach "Obscenity", die die Meute danach noch wilder toben ließ. (siehe der Plumps/Insider) Sie spielte ein komplettes Potpourri aus ihren Scheiben, und jeder Song wurde frenetisch bejubelt. (Auch für Peggy Insider hatte sich das lange warten gelohnt, da der Sänger ihr Traummann ist). Das Publikum besaß noch immer extreme Energiereserven die sich in einem heftigen Moshpit niederschlugen. Einfach megageil, hoffentlich touren diese tourfaulen Rowdys mal wieder.

"Defleshed" waren live wie immer enttäuschend, obwohl wir ihre Scheiben lieben und sie auf Scheibe knallen, schaffen sie es nie, ihre Energie auf der Bühne umzusetzen. Dazu trägt natürlich auch ihr passend neuer Kurzhaarschnitt bei. Schade, daß sie es einfach nicht auf die reihe bekommen, live so zu killen als wie auf Scheibe.

Nach einer zwei!!!!!!stündigen Umbaupause, aufgrund technischer Probleme beim Aufbau des Drumsets von Götterdrummer Flo, ertönten erst die ersten "Cryptopsy" Kracher nach 2 Uhr aus den Boxen. Da wir aber zu fertig waren, sahen wir uns nur 5 Songs an, killten danach unsere allerletzten Biervorräte, lauschen noch den Klängen von "Moshquito" und fielen danach ins Koma. Leider verpassten wir dadurch einen weiteren Auftritt von "Belphegor" und nocj irgendeiner anderen Band, die wohl dann mit Freibier nur so um sich warfen.

Morgens dann, waren wir traurig, daß es schon vorbei war, und einigten uns darauf im nächsten Jahr wieder hierhinzukommen, weil es neben dem "Wacken", daß wohl geilste Festival überhaupt ist. Kein Streß, keine Hauereien, Super Veranstalter, beste Security überhaupt (nochmals danke für die Erfrischungen aus dem Wasserschlauch), sowie die immer freundlichen Bedienungen an den Biertheken und Freßständen.
Grüße gehen an folgende Personen:
Party Animal S. Webber und Noah Carpenter von Skinless, Koen von Aborted, Flo (the fear of Rain and Dieterfan)
von Cryptopsy, K.K Warlust for present us in Australia von Deströyer 666, dem Desaster Drummer und seiner Freundin, den Zeltchaoten Wermelskirchen, Thanor, Myrmidon, Schwarze Elfe, Pemi, Jeffrey Dahmer, Sepplhutträger Morle,
Tutti vom Neckbreaker, Tom von den Metalbastards, Madrebel mit dem Schottenpogo, Busmann alias Plumps (ich furze sooft sooft in meine Karre wie ich das will) für Schattengrillen und Megaparty (sorry das ich dich hab warten lassen, ich alter arschiger Schluckspecht), Susi und Peggy( gebt mal euer Bier ich kenn da einen Trick, ihr 2 Chicks vom Fuck)
Und last but not least, the only King of Heavy Metal !!!! ********************************DIETER BOHLEN***************************************

By Madrebel und Tom von den Metalbastards !!!