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Sonstige Festivals: Graspop Festival Dessel-Belgien

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Veröffentlicht am Sonntag 23 September 2001 13:11:09 von madrebel
phpnuke.gifGraspop Festival Dessel/Belgien !!!










Dessel/Belgien 23.o6.2001

Zum dritten Mal war ich jetzt beim Graspop Festival in Belgien, und muss sagen,
diese Festival wird von Jahr zu Jahr besser. sowohl von der Organisation, als auch von der Bandauswahl, die wirklich immer vom feinsten ist.
Nun ja, erst einmal traf ich mich mit 2 alten Freunden aus dem Norden, die mich in Duisburg abholten,
doch erst einmal zusamen frühstücken und Kaffee trinken.
Erst nochmal was ordentliches in den Magen packen, bevor es losgeht.
Nach Ankunft in Dessel. ersteinmal Zelt aufbauen, ab zum Geläne,
3 km latschen, Karte holen und rein.
Und da ging es um 12.00 Uhr auch schon los mit "Unleashed". Sie waren ja einige jahre weg, und wollen jetzt weitermachen,
ich sage nur, gute Wahl ihr Schweden.
Leider bekam ich den ersten Song nicht mit, aber direkt als zweites"Victims of War",
und meine Mähne musste ersteinmal geschüttelt werden.
Ein klasse Sound, eine verdammt geile Stimmung im Zelt, und eine klasse Performance von den Jungs, dazu eine klasse Songauswahl,
OBERHAMMER !!!!
Unter anderem Songs wie "Immortals", "Death Metal Victory", ein neuer Song mit dem Titel,:
"Don´t want to be born" oder auch "To Asgard we fly". Ein genialer Auftritt direkt am Mittag.
Leider, leider war nach einer halben Stunde schon Schluß. Schade, aber sie wollen eine neue Scheibe auf den Markt bringen.
Könnte eine klasse Sache werden.

Danach verschwanden wir ersteinmal auf der Metalbörse, ein wenig stöbern, und ab danach ein Bierchen und was essen.
Und da begannen auch schon "Primal Fear" auf der Hauptbühne.
Kurzes Intro, und es ging los mit "Nuclear Fire". Ralf Scheepers poste wie ein Weltmeister und sang sich die Seele aus dem Leib, ich finde aber immer noch das die Glatze voll daneben aussieht.
Vor der Bühne ging einiges und auch die Songs kamen ziemlich klasse rüber, gut, "Primal Fear" sind nicht wirklich mein Ding, aber der Auftritt war ganz gut.
Unter anderem wurden gespielt, "Chainbreaker" vom Debütalbum, "Running in the Dust", Batalliouns of Hate", und so einiges mehr.
Leider war der Sound ziemlich mies, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Guter Gig.

Jetzt schnell in das Zelt, denn "The Haunted" begannen ihren Auftritt. Von Anfang an ein glasklarer Sound, ein sehr sympathischer Shouter, der unheimlich freudig rüberkam,
Im Publikum gab es Dauerpogo, und auch das Dauerdiven liess die Security richtig in´s schwitzen kommen.
Leider kenne ich die neue Scheibe immer noch nicht,(Schande über mein Haupt), aber wenn die Songs auf Scheibe so sind, wie Live,
sage och nur, der helle Wahnsinn. Zwei Songs habe ich aber noch in Erinnerung, einmal "Undone" und "For Love Ground", der als Song für die anwesenden Damen angekündigt wurde.
Hoffentlich bald wieder auf Tour die Jungens.

Nun kam aber das erste Highlight auf die Hauptbühne.
SAVATAGE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich war ja echt gespannt darauf wie der neue Sänger "Damond Jiniva" sich machen würde.
Konnte er es schaffen, seinen Vorgänger "Zak Stevens" gut zu ersetzen, und, ja er konnte.
Es wurde ein best of... Programm aufgefahren, was wirklich vom feinsten war.
"Sirens, of rage and war, Gutter Ballet, Edge of Thorns, Chance, Power of the Night",
natürlich durfte "Hall of the Mountain King" nicht fehlen.
Es gab kaum Gequatsche während der Stücke, kurze Grüße an das Publikum, aber alleine die Gesten reichten, um alles zu sagen.
Der neue Sänger fügt sich unheimlich gut ein, und "Jon Oliva" war wie immer einfach klasse.
Die Stimmung war fantastisch, der Sound war jetzt auch in Ordnung, alles stimmte.
Ich freue mich schon auf den nächsten Gig mit den Jungs.

Jetzt aber zu den 4 bekloppten aus Chicago.
MACABRE
Alleine das Bühnenoutfit wäre einen Oskar wert gewesen. Holzfällerklamotten und rote Ganzkörperunterwäsche, megageil.
Ich habe mich echt gefragt, waren die nur stoned oder besoffen oder beides. Ich weiß es nicht, aber egal.
Erstmal ging es los mit "Zodiac", und dann ging es nur noch in einem durch,"Nightstalker, The Hitchhiker,The Butcher",
Natürlich vergassen sie auch unsere deutschen Berühmtheiten in der Zunft der Massenmörder nicht,
auch wenn ihr Hauptaugenmerk auf solch illuster Personen wie Jeffrey Dahmer, Dr.Holmes und Ted Bundy lag. Als erstes wurde Fritz Haarmann, der Schlächter von Hannover besungen, und Peter Kürten(Der Vampir von Düsseldorf), wurde nicht vergessen.
Man sollte "Macabre" aber dabei nie ernst nehmen, denn die Texte sind keine Verherrlichungen, sondern Beschreibungen der Taten,
und auch wenn die Taten interessant sind, bleiben die Taten trotzalledem verwerflich.
Soviel dazu von meiner Seite.
Auf jeden Fall herrschte eine tolle Stimmung bei diesem Auftritt, und sie werden angeblich im Herbst nochmal in Europa touren.
Ich werde da sein.

Jetzt sollte eigentlich "Motörhead" spielen, aber wegen Problemen, klappte es nicht, mehr dazu gleich.
Dafür spielten jetzt ersteinmal "Megadeth".
Und ich sage es hier ganz direkt ohne mich dafür zu schämen, der Auftritt war ein Desaster.
Dave Mustaine schien absolut keine Lust zu haben, die Playlist war einfach nur miserabel,fast nur neuer Kram wie "Return to Hangar","Motorcycle" oder "Kill the King".
Gut, wenn sie nicht "Peace sells","Wake up Dead" ,"Holy Wars" oder "In my darkest hour" gespielt hätten,
wäre es absolut daneben gewesen. Unnötige Zeitschindereien durch ewige Soli , gepaart mit einer extremen Lustlosigkeit,machten diesen Gig zu einer Katastrophe.
Dazu passte dann ja auch "Symphony of Destruction".
Aber wie sagte ein Kollege, Megadeth sind keine gute Open Air Band. Das war nix , echt schade.

Jetzt erst einmal Pause, dadurch bekam ich "Six Feet Under" nur am Rande mit, was ioch aber hörte war aber recht geil.

Jetzt aber endlich kamen "Motörhead", die ihren Set aufgrund eines Schadens am Tourbus tauschen mussten.
So wie ich es mitbekommen habe, ist um Köln herum der Motor oder so verreckt, und sie mussten daraufhin mit dem Taxi nach Dessel fahren.
Dadurch wirkte der Auftritt auch aggressiver, denn anscheinend waren die 3 etwas sauer, kann ich verstehen bei so einer Sache.
Trotzdem spielten sie einen gnadenlosen Killergig auf dem Graspop, der sich gewaschen hatte.
Der Pogo war so gnadenlos, daß man nur noch Staub sah, weswegen wir ersteinmal weiter nach hinten gingen, um etwas zu sehen.
Spaßeshalber gibt es hier jetzt einfach mal die Setlist. We are Motörhead, Bomber, No class, Over your Shoulder, Ramones(der Joey Ramone gewidmet wurde/R.I.P Joey), Civil War,
Metropolis, God save the Queen, Sacrifice, ein kurzes Drumsolo, Goin´to Brazil, Killed by Death, Ace of Spades und Overkill.
Ich weiß nicht, wie oft ich die Jungs schon gesehen habe, aber es ist immer wieder geil, Motörhead live zu sehen.

Nun kamen aber "Cradle of Filth" an die Reihe. Einmal das "Omen" Intro, und ab dafür.
Erstmal kam ein Song des neuen Albums "Bitter Suites to Succubi", und daraufhin ersteinmal "Ebony dressed for sunset",
mit dem Dani ersteinmal Macabre, Lemmy, Dave Mustaine und The Haunted grüsste.
Weiter ging es mit "The forest whispers my Name", bei dem ein Feuerdämon erschien.(Ein Balrog?*lol*)
Er wirkte aber eher belustigend, als das er erschrecken sollte.
Bei "Dusk and her Embrace" kamen ersteinmal ein paar Tänzerinnen, die das Lied schön untermalten.
Die Band wirkte recht spielfreudig, und auch Dani schien eine Menge Freude am Auftritt zu haben.
Unter anderem wurden noch gespielt:"The principle of evil made flesh, From the Cradle to enslave, Cruelty brought thy Orchids, Her Ghost in the Fog,
und Queen of Winter throned". Ein supergeiler Auftritt.
Die Band verabschiedete sich noch, daß Drumset wurde noch mal eben zerlegt, das war es dann auch schon.
See you with Slayer on Tour.

Jetzt ging erstmal das warten los, den Priest sollten gleich kommen, aber ersteinmal musste ich mich entscheiden.
Marduk oder Suicidal Tendencies, doch als ich die ersten Klänge von "You can´t bring me down vernahm", war die Entscheidung gefallen.
"War inside my Head, Lovely, I saw your mommy, Send me your money", war mal wieder geil, nur schade das es so voll im Zelt war.
Ich konnte nur von hinten etwas sehen.
Tja, mehr als das der Auftritt gut war, kann ich nicht sagen.
Außerdem war ich nur noch auf "Judas Priest" fixiert.

Jetzt endlich war es soweit.
PRIEST !!!PRIEST !!!PRIEST !!!PRIEST !!!PRIEST !!!
Ripper kam in einem siberglänzenden Anzug auf die Bühne, und es ging los mit "Metal Gods", was lauthals mitgesungen wurde.
Auch Glenn Tipton und K.K Downing lieferten eine klasse Performance auf ihren Instrumenten.
Es war klasse,"Touch of Evil","Bloodstained", "Victim of Changes",
und jetzt ersteinmal eine Nummer vom neuen Album, "Demolition",
"One one One", geiles Stück, was gut angenommen wurde. Danach erst einmal die Frage an das Publikum:
"WHAT´S MY NAME ??????????????"
"THE RIPPER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
"WHAT´S MY NAME ??????????????!
"THE RIPPER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
Und natürlich kam "The Ripper", der heftigst abgefeiert wurde, bei "Diamonds and Rust" konnte ich einige Pärchen beobachten,
die engumschlungen miteinander tanzten, und auch Tränen sah man derer viele.
Weiter ging es mit "Green Manalishi", und daraufhin kam die Frage:
"ARE THERE ANY LAWBREAKERS OUT THERE ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????"
Und man wusste was kam, na was wohl ? "Breaking the Law". Klar, das dieser Klassiker lauthals mitgesungen wurde,
ich erinnerte mich daran, daß ein Jahr vorher, eine Hardcore Band auf der HC-Stage, diesen Song coverte, mal am Rande.
Danach wurde "You´ve got another Thing comin´" gespielt"
Jetzt aber , man hörte ein lautes brummen und ein Getöse setzte ein, und da erschien Tim"Ripper"Owens mit einer Harley.
Und es konnte nur ein Lied kommen.
"PAINKILLER"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
SElbst die Hardcore Leute die zwischen uns standen, fingen an zu pogen und diven wie verrückt.
Der helle Wahnsinn.
Danach verabschiedeten sich die Jungs, doch eine Zugabe ließ nicht lange auf sich warten.
"Electric Eye" als erstes, doch dann kam eine meiner absoluten Lieblingsnummern von Priest.
"United", die Menge war lauthals am mitsingen, es war fantastisch.
Nach "Living after Midnight" und "Hell bent for Leather", war dann aber auch Schluß.
Doch just in dem Moment, als wir das gelände verließen, wurde noch eine Nummer gespielt,"Mist", dachte ich,
aber es gab kein zurück mehr. Schade, aber ich werde sie ja bald nochmal sehen.
Im großen und ganzen wirkte der Auftritt zwar etwas zu routiniert und unspontan, was aber nicht heißen sollte,
daß er schlecht war, im Gegenteil.
Priest haben gerult ohne Ende. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Jetzt ging es aber zurück zum Zelt, nochmal ein paar Bierchen getrunken, etwas gegrillt,
und den Tag ausklingen lassen.
Ein wunderbares Festival, was für die Leute, denen es zum WFF zu weit ist, eine gute Alternative darstellt.
Immer wieder gerne. Besonders die Organisation stimmt, da man da wohl kaum eine Band verpaßt.
Es spielt kaum eine Band neben der anderen.
Wenn auf der Hauptbühne ein Act zuende ist, geht es 5 Minuten später pünktlich im Zelt weiter.
So gefällt mir das.

Grüße gehen hiermit noch an Thorsten und Ralf, und all die anderen, deren Namen ich jetzt vergessen habe.

Madrebel

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