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CD Review: Grave Pleasures - Dreamcrash

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Veröffentlicht am Montag 31 August 2015 20:31:14 von madrebel

Grave_Pleasures_Dreamcrash.jpg

Grave Pleasures - Dreamcrash

01. Utopian Scream
02. New Hip Moon
03. Crying Wolves
04. Futureshock
05. Crisis
06. Worn Threds
07. Taste The Void
08. Lipstick On Your Tombstone
09. Girl In A Vortex
10. Crooked Vein
11. No Survival

Sony Music

Mat McNerney – Vocals
Linnéa Olsson – Guitar
Valtteri Arino – Bass
Uno Bruniusson – Drums

Vor zwei Jahren rollten Beastmilk mit ihrem ersten Album „Climax“ im Underground richtig gut ab und erspielten sich rasch eine kleine, aber feine Fangemeinde. Nun steht das zweite Album in den Startlöchern, aber es hat sich einiges geändert. Durch den Weggang des alten Gitarristen Johan Snell und dem Wechsel zu Sony änderte man seinen Namen in „Grave Pleasures“, schnappte sich noch neue Mitmusiker. So schnappte man sich Linnéa Olsson, die sich sehr gut ins Bandgefüge angepaßt hat.
Musikalisch setzt man den eingeschlagenen Pfad fort, den man mit der Vorgängerband eingeschlagen hat. Allerdings ist die Düsternis des ersten Albums einer poppigeren Eingängigkeit gewichen, was für den Erfolgsweg logisch ist, aber die Fans der ersten Stunde durchaus verprellen dürfte.
Hitverdächtige Songs findet man allerdings durchaus. Der Opener „Utopian Scream“ geht richtig gut ab und auch „Futureshock“ prescht recht rasch nach vorne.
Dazu ist das ganze Album sehr gut produziert, allerdings auch ohne jegliche Ecken und Kanten. Und genau das ist das wirklich störende an dem Album. Das alles klingt super gemacht. Es gibt potentielle Hits, es ist eingängig und es rockt auch durchaus. Allerdings ist es so dermaßen auf Nummer Sicher fabriziert, dass man irgendwann nur noch denkt, was das ganze soll. Es fehlt Leichtigkeit, Atmosphäre und vor allen Dingen Glaubwürdigkeit.
Die ganze Platte wirkt einfach, als wäre sie am Reißbrett gezeichnet worden und genau das ist es, was mir persönlich den Spaß an der Platte verleidet. Klar. Das Album ist schon gut, aber es wirkt nicht.
Sehr schade. Allerdings dürfte es in den allgemeinen Postpunkhipsterkreisen durchaus einschlagen. Und genau auf diese Klientel zielt das Album auch ab. Nun, sei denen der Spaß vergönnt. Ich hole lieber das Debüt hervor und erfreue mich daran.
Mehr gibt es nicht zu sagen.


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