Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit DENATA (01/2004)

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Montag 19 Januar 2004 16:27:04 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifBasser Roger Blomberg sprang für den aufgrund vieler Interviews leicht gestressten Tomas (g / v) ein und beantwortete einige Fragen zum neuen Album. Wobei neu bei den schwedischen Old School-Fans natürlich relativ ist…




Zombie: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Album – ich finde die Scheibe verdammt gut! Was war der Grund für euch, 1998 Denata ins Leben zu rufen?


Roger: Vielen Dank! Ich war damals am Anfang nicht in der Band, als man 1998 anfing. (Roger kam 1999 in die Band – bzw. durch seinen Einstieg wurde aus dem Projekt von Tomas Andersson und Pontus Sjösten erst eine Band. Letzterer musste aufgrund eines Gehörschadens 2002 das Handtuch bzw. die Drumsticks hinwerfen und wurde durch Åke Danielsson ersertzt. – Anm. d. Verf.) Aber ich weiß, das das Ziel war, eine Vinyl-EP im Stil von 80er Metal als Tribut aufzunehmen. Ponta und Tomas wollten danach eine richtige Band daraus machen und fragten mich, ob ich nicht Bass spielen möchte. Ponta und ich hatten in den 80ern schon in einer Band namens Total Death gespielt.


Zombie: Welche Bands haben euch damals und heute beeinflusst? Teilweise klingt „Art Of The Insane“ sehr konservativ, andererseits gibt es auch modernere Einflüsse, was aber wohl größtenteils am Sound liegt!?


Roger: Meine Einflüsse aus den „alten Tagen“ sind Exodus, Slayer, Kreator und Testament – um nur einige zu nennen. Heute höre ich mir eher Bands wie Defleshed, Carnal Forge oder The Crown an…
Als wir „Art …“ aufgenommen haben, wollten wir einen klareren und mehr „mitten in die Fresse“-Sound als auf „Deathrain“, und ich denke – wie du sagst – das das einen großen Anteil daran hat, das das Album moderner klingt.


Zombie: Dafür klingt „Art….“ Ein bisschen düsterer als „Deathrain“. Woher kommt das?


Roger: Ich denke wir haben einen großen Schritt beim Songwriting nach vorne gemacht im Vergleich zum „Deathrain“-Album. Die Songs wurden nicht so direkt gespielt wie früher und wir haben viel mehr Zeit ins Songwriting für „Art…“ gesteckt. Es gibt mehr langsamere Parts, was den Songs ein düstereres Feeling gibt.


Zombie: Einer meiner Lieblingssongs – wenn nicht der Lieblingssong überhaupt – ist „Satanic Thrash Hell“. Die Lyrics sind in diesem typischen frühe-Achtziger-Stil. Hattet ihr keine Angst, das die Leute euch wegen solcher Lyrics vielleicht auslachen?


Roger: Als wir die Musik zu „Satanic…“ schrieben, dachten wir daran, das es stark nach frühen Kreator klingt und folglich auch typische Thrash-Lyrics braucht. Also schrieben wir einen Text mit viel headbanging und kaputten Nacken…hahaha! Wir pfeifen darauf, was andere über unsere Lyrics denken! Wenn wir denken, ein Text ist gut, dann nehmen wir ihn!


Zombie: Die anderen Songs gehen hauptsächlich um Mord. Erinnert mich ein bisschen an Slayer – haben die euch beeinflusst, solche Texte zu schreiben, oder wie kam es dazu?


Roger: Der größte Einfluß für unsere Texte sind Horrorfilme und Thriller, von daher gibt`s auch eine Menge Lyrics über Mord und Tod. Ich denke nicht, das Slayer uns bei den Lyrics beeinflusst haben, sicher deutlich mehr in der Musik…


Zombie: Könntet ihr euch vorstellen, auf dem nächsten Album in eine ganz andere musikalische Richtung zu gehen? Oder wird Denata immer eine klassische Thrashband sein, und ihr würdet eher den Namen ändern als andere Musik zu spielen?


Roger: Sicher – ich kann mir schon vorstellen, andere Arten von Musik zu machen. Aber in anderen Bands oder Projekten! Denata wird immer eine klassische Thrashband sein! Die Musik, die wir für das nächste Album schreiben wird ein bisschen technischer sein, aber ich weiß, das man jede Menge gute alte Thrash-Riffs in den Songs finden wird…


Zombie: Tomas hat nach dem Ausstieg von Pontus alle Vocal-Parts übernommen. Habt ihr mal darüber nachgedacht, einen Sänger anzuheuern, damit sich Tomas auf seine Gitarre konzentrieren kann?


Roger: Im Moment testen wir gerade einen Sänger, wenn das hinhaut wird sich Tomas in Zukunft auf seine Klampfe konzentrieren. Ich denke nicht, das er komplett mit dem Singen aufhört – ich bin sicher er wird noch einige Back-Growls beisteuern…hahaha!


Zombie: Können wir auch irgendwann mal damit rechnen, euch in Deutschland zu sehen?


Roger: Tja, gespielt haben wir in Deutschland noch nicht, aber ich hoffe wirklich, das das in naher Zukunft mal klappt… (Ich auch… - Anm. d. Verf.)


Zombie: Ich hab nur ein kleines Problem mit eurer CD: auf der CD sind nur 12 Tracks vermerkt, aber enthalten sind 13, und ich hab bisher nicht rausgefunden, was da nicht stimmt…


Roger: Ähem…das war ein großer Fehler….ähm… Wir haben nicht gemerkt, das der fünfte Song „Art Of The Insane“ gefehlt hat, als wir das Cover für das Presswerk absegneten! Aber in der nächsten Auflage wird das geändert!


Zombie: Vielen Dank für das beantworten der Fragen!


Roger: Höllischen Dank für den Support!

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!