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Konzert Review: Judas Priest - Oberhausen Turbinenhalle

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Veröffentlicht am Freitag 15 März 2002 19:24:10 von madrebel
phpnuke.gifUnd genau das ist der Knackpunkt, von einer Band , die so viele Klassiker in ihrem Repertoire hat, kann man echt mehr erwarten.

Judas Priest


14.03.2002

Oberhausen Turbinenhalle


Kurzfristig entschloß ich mich, heute nach Oberhausen zu fahren, um das erste Konzert der Nachholtournee mir anzusehen. Fröhlich und guter Dinge traf ich dann zusammen mit einigen Kollegen des Deathparade e.V. Gegen acht Uhr an der Turbinenhalle ein, wo ich nach dem Einlaß leider die letzten Klänge von „Squealer“ mitbekommen durfte, die wohl schon um 19.30 h auf die Bühne gegangen waren.
Schade eigentlich, aber nicht zu ändern, ich hatte sie verpasst. Nachdem man den einen oder anderen bekannten begrüßt, und die ersten Aufwärmbierchen getrunken hatte, ging es dann auch schon los. Um 20.50 h ging das Hallenlicht aus, und die ersten Klänge erschallten, und die Jungs standen auf der Bühne.
Mit „Metal Gods“ ging es dann los, was schon mal zu ersten Mitsingchoralen animierte. Und weiter ging es, ein kleiner Querschnitt, und wie ich meine ein wirklich kleiner Querschnitt der Schaffensphase dieser Metallegende wurde präsentiert. „Beyond the Realms of Death“, „The Green Manalishi”,”Diamonds and Rust”, was einige der anwesenden Pärchen wieder zu einer kurzen Schmuseminute animierte, wie man an einigen Ecken doch beobachten konnte.
Mr.Tim“Ripper“ Owens zeichnete sich auch wieder durch sehr viel Spontanität in den Ansagen aus, „The Priest is back“, wie oft will er das noch sagen ? Und natürlich die obligatorische Ansage zu „Breaking the Law“, „Are there any Lawbreakers out there?“ Nun ja, wie dem auch sei, auch diese alte Kultnummer wurde natürlich abgefeiert, wie dann auch „United“ oder „A Touch of Evil“ und „Painkiller“, wo der Ripper natürlich mit einer Harley die Bühne enterte. Man kann ja sagen was man will, aber ein solches Motorrad über die Boxen laufen zu lassen, das hat Stil, es hört sich einfach nur klasse an, wenn solch eine Maschine mit voller Power, durch die Boxen röhrt.
Tja, nach 75 Minuten war dann auch ersteinmal Schluß, und man hatte erst mal Zeit, ähem, nur hatte keiner so schnell mit dem Zugabenteil gerechnet, weil man zig Leute, bei den ersten Takten von "The Hellion/Electric Eye“ aus Richtung Toilette wieder Richtung Bühne rennen sehen konnte.
Judas Priest ließen sich natürlich abfeiern, und so ging es dann weiter. „Living after Midnight“ kam alles sang mit und alles war gut. Mit „Hell bent for Leather“ wurde ein viel zu kurzer Gig dann beendet. Und genau das ist der Knackpunkt, von einer Band , die so viele Klassiker in ihrem Repertoire hat, kann man echt mehr erwarten. Und bei einem Eintrittspreis von 28€ Abendkasse, sollte man echt mehr bringen.
Gut, sie haben „Desert Plains“ gespielt, was doch bei einigen auf sehr viel erfreute Gegenliebe stieß, inklusive eines bekannten Redakteurs eines Dortmunder Metalmags und auch einigen Kollegen der Deathparade. Und was ganz negativ in´s Gewicht fiel, waren die Preise für T-Shirts.
26€ für ein normales Tourshirt, 35€ für ein Longsleeve, oder 20€ für eine Kaffeetasse, geht´s denn noch, das kann sich doch keiner leisten, nene, das ist echt Abzocke.
Insgesamt war es ein netter Abend , der aber durchaus mehr hätte bieten können, so war es einfach nur Durchschnitt.
Schade.

Madrebel



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