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CD Review: Liberty N Justice - Soundtrack Of A Soul

Veröffentlicht am Montag 10 April 2006 23:04:47 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Liberty N Justice ist eine Band die zur Zeit eigentlich nur aus Justin Murr besteht. Die Songs auf dem neuen Album „Soundtrack Of A Soul“ hat der Mann mit jede Menge an Gastmusikern eingespielt. Das Liberty N Justice zu den White Metal Bands zählen, weiß vielleicht kaum einer. Umso verwundert wird der ein oder andere über so manchen Namen hier sein.

Liberty N Justice – Soundtrack Of A Soul

1.Intro
2. Kings Of Hollywood (Ez Gomer/Jet Circus)
3. Another Nail (Sebastian Bach/Skid Row)
4. State Of Grace (Russel Arcara/Surgin/Prophet/Arcara)
5. Malice In Wonderland (Jamie Rowe/Guardian)
6. Grenade (Dale & Troy Thompson/Bride)
7. Show Me The Way (Oni Logan/Lynch Mob)
8. Sight Unseen (Leif Garrett)
9. Up That Hill (Josh Kramer/Saint)
10. Surreal (Scott Wenzel/White Cross)
11. Flinch (Tony Harnell/TNT/Starbreaker)
12. Thy Will Be Done (Mark Slaughter/Slaughter & Pete Loran/Trixter)
13. Killer Grin (Stephen Pearcy/Ratt)
14. If The World Could Be Mine (Joe Cerisano/Silver Condor/Trans-Siberian-Orchestra)
15. Always Tomorrow (Ted Poley/Danger Danger)
16. Hope & Pray / Ballad of King David (Phil Naro/Talas/Peter Criss Band)
17. Make Believe (Mike Lee/Barren Cross)
18. Outro



MTM/SPV

Was einmal als Band begann endete nun scheinbar als All Star Project. So sieht es zumindest bei diesem Album aus. Außer den schon genannten Gastsängern spielen unter anderem noch folgende Künstler mit: Tim Gaines (Stryper), Tommy Denander (Radioactive), Mikkey Dee (Motörhead) Harry Hess (Harem Scarem) und John „JD“ DeServio (Black Label Society). Nach dem „jetzt Rocken wir mal los Intro“ beginnt das Album schon etwas zu Durchschnittlich mit "Kings Of Hollywood" mit EZ Gomer am Mikrofon. Auch mit „Another Nail“ wird musikalisch nicht zu risikoreich gearbeitet. Trotz eines gut aufgelegten Sebastian Bach will das Lied nicht so richtig zünden. Aber ich muss sagen, Bach gibt diesem sehr christlichen Text seine eigene Note und das hat schon was. Sehr schön und eingängig kommt „Stage Of Grace“ daher, eine richtig schöne Melodic Rock Perle. Mit dem halb akustik Stück „Malice In Wonderland“ ist der Band ein richtiges Highlight gelungen. Jamie Rowe von Guardian erweist sich hier als wirklicher Glücksgriff. Der Mann hat die richtige Stimme für diesen tragischen Song, auch der Text ist sehr passend.

Den besten Song auf „Soundtrack Of A Soul“ hat Liberty N Justice ohne Zweifel mit „Grenade“ im Programm. Dale Thompson von Bride schreit sich die Seele aus dem Leib und gibt dem Song einen richtig geilen touch. Mit „Grenade“ ist auch einer der metallischsten Songs vertreten. Etwas hölzern kommt „Sight Unseen“ daher. Außerdem ist der Gesang doch ziemlich daneben. Wie der gute Justin Murr darauf kam Leif Garret ans Mikro zu holen.......nun wer weiß es. Das Album zieht sich so durch und macht mit seinen Melodic Rock Songs nicht viel aufsehen. Zu erwähnen wäre noch das ich Mark Slaughter schon lange nicht mehr so stark erlebt habe wie auf „Thy Will Be Done“ und auch „Always Tomorrow“ das Ted Poley zum Besten gibt, erinnert sehr an die Hard Rock Zeit der 80er.

Dafür das so viele Musiker aus teilweise verschiedenen Metal Regionen sind, ist das Album doch etwas schwach ausgefallen. Die Texte sind ganz klar Bibel ausgerichtet, was ja bei einer White Metal so üblich ist. Allerdings insgesamt gesehen ist „Soundtrack Of A Soul“ ein recht ordentliches Melodic Metal Album geworden, das mit „Grenade“ und „Malice In Wonderland“ zwei Songs aufweist, die alles haben was zu einem Klassiker werden könnte. Das wird wohl nie passieren, denn White Metal ist nun mal ein Musik Stil der kaum Unterstützung findet. Dem Metaller sind die Texte zu Gott bezogen und viele Gläubige denken, dass White Metal Bands nur dazu da sind um die Gläubigen mit ihren Texten zu blenden, damit der Teufel ein leichtes Spiel hat. So wird auch dieses Album wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten sein. Wer Melodic Metal mag, der sollte auf alle Fälle mal ein Ohr riskieren.

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