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CD Review: Lock Up - Hate breeds Suffering

Veröffentlicht am Mittwoch 07 August 2002 15:14:27 von maximillian_graves
Wenn sich Musiker von Napalm Death (Shane Embury, Jesse Pintado), Cradle of Filth (Nick Barker) und ein Mitglied der Schweden-Death-Legende "At the Gates" (Tomas Lindberg) zusammen tun, gibts ein paar Dinge, die man mit Sicherheit nicht erwarten kann: Verträumte Melodien, soundtechnische Experimente, elektronische Einflüsse etc.

1. Feeding The Opiate
2. Castrate The Wreckage
3. Violent Reprisa
4. Detestation
5. Retrogression
6. Slaughterous Way
7. Dead Sea Scoll...
8. Hate Breeds Suffering
9. Catharsis
10. The Jesus Virus
11. Broken World
12. Horns Of Venus
13. High Tide In A Sea Of Food
14. Cascade Leviathan
15. Fake Somebody
16. The Sixth Extinction


Line-Up:

Lindberg - Vomit Storms
Pintado - Maximo Distorto
Embury - Four Strings of the Apocalypse
Barker - Hellcannons & Infernal Thunder Crashes


Erschienen 2002 bei Nuclear Blast

Wenn sich Musiker von Napalm Death (Shane Embury, Jesse Pintado), Cradle of Filth (Nick Barker) und ein Mitglied der Schweden-Death-Legende "At the Gates" (Tomas Lindberg) zusammen tun, gibts ein paar Dinge, die man mit Sicherheit nicht erwarten kann: Verträumte Melodien, soundtechnische Experimente, elektronische Einflüsse etc.
Und genau die gibts dann auch tatsächlich nicht, ebenso wenig wie Peter Tägtgren, der auf dem Debut von 1999 "PLEASURES PAVE SEWERS" noch ins Mikro brüllte.
Lindberg allerdings muß sich keineswegs hinter dem Meistermischer aus dem hohen Norden verstecken. Seine Vocals sind dermaßen aggressiv, wütend und zerstörerisch, daß sich jeder jeder Fan von heiseren Grindcore-Vocals oder Black Metal-Geschrei ein Loch in den Bauch freuen dürfte.. Lindbergs Leistung ist durchweg hochklassig.

Insgesamt ist das, was dieses beinahe schon als All-Star-Combo zu bezeichnende Quartett dem geneigten Hörer in knapp 30 Minuten um die Ohren ballert, sehr, sehr hochwertig und erinnert was Brutalität angeht an Morbid Angel oder Death zu deren besten Zeiten.

Obwohl auch das Tempo auf der Scheibe wirklich durchgängig hoch ist,sind die Songs trotz dem alles andere als langweilig und weisen teilweise sogar so etwas wie Melodien auf.

Der Sound,dahergemixt von keinem geringeren als Napalm Death-Gitarrist Mitch Harris, ist erstaunlich klar. Jedes Instrument bleibt für sich hörbar, die Instrumente als ganzes bieten den perfekten Rahmen für Lindgrens Vocals, die die Songs führen aber akkustisch nicht so dominieren, daß die Instrumente unwichtig würden.Auch dafür Daumen hoch!

Das Inlay, aufgemacht als aufklappbares Einlegeblatt, passt von der Optik her perfekt zur Stimmung des Albums. Größtenteils mit den Farben rot und schwarz und einigen Flammen spielend, fügt es sich perfekt ins Gesamtkonzept.

Fazit: Genial, einfach nur genial und absolut großartig. Bitte mehr davon!

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