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CD Review: MANOWAR - WARRIORS OF THE WORLD

Veröffentlicht am Dienstag 28 Mai 2002 09:51:35 von madrebel
Nun ist es also endgültig überstanden, die sechsjährige Wartezeit auf ein neues Manowar-Album ist vorüber, und das lange warten hat sich auf alle Fälle gelohnt.
Den vier Kings of Metal ist mal wieder ein Album gelungen,
was wenig Wünsche offenläßt, und wieder reichlich polarisieren wird.

Manowar

Warriors of the World


Nun ist es also endgültig überstanden, die sechsjährige Wartezeit auf ein neues Manowar-Album ist vorüber, und das lange warten hat sich auf alle Fälle gelohnt.
Den vier Kings of Metal ist mal wieder ein Album gelungen,
was wenig Wünsche offenläßt, und wieder reichlich polarisieren wird.
Angefangen mit „Call to Arms“, einem Midtempo-Hammer, der kaum Wünsche offenläßt,
Gefolgt von „Fight for Freedom“, einer , wenn man so will, richtigen Marschmusiknummer,
die besonders den alten Fans richtig gefallen wird.
Bombastisch ohne Ende, typisch Manowar eben.
Nun aber kommt es zur ersten großen Überraschung, Eric Adams intoniert „Nessun Dorma“ von „Puccini“, und diese Nummer wird polarisieren, wie keine andere,
die einen werden die Jungs bewundern ob ihres großen Mutes,
die anderen werden schlicht und einfach sagen „Was soll denn der Scheiß ?“
Aber, auch wenn ich sonst keine Opernmusik höre, mir persönlich gefällt die Nummer sehr gut.
Eric Adams ist zwar kein Opernsänger, aber er bekommt es verdammt gut hin.
Und wenn ich jetzt anfange Opern zu hören, dann seid ihr Schuld daran.
Darauf folgt „Valhalla“ was man nur als Intro zu „Swords in the Wind“ verstehen kann.
Und diese Powerballade lässt keine Wünsche offen. Bombast ohne Ende, ein supergeiler Song mit sehr viel Emotionen.
Nun aber folgt der absolute Tiefpunkt, „An American Trilogy“.
Das Ding trieft nur so vor Schmalz, Pathos und Patriotismus,
daß einem davon schlecht wird. Die Nummer ist der vielgerühmte Griff in´s Klo,
Und so überflüssig wie ein Kropf.
Jungs, bei aller Liebe, aber das hättet ihr euch echt sparen können.
„The March“ ist darauffolgend, ein verdammt schönes Instrumental, mit Keyboard eingespielt,
am Anfang sehr ruhig, Engelsgesänge, Harfenklänge, tja und dann kommt ein nett einprogrammiertes Orchester vom Band. Klingt nicht schlecht, aber das hätte bombastischer ausfallen können.
Warum kein richtiges Orchester ? Das Geld habt ihr doch. Aber geil klingt es trotzdem.
Besonders die Kirchenorgel weiß zu gefallen.
Nun kommt es aber zum großen Finale.
„Warriors of the World united“.
Viel braucht man nicht mehr über diesen Song zu sagen, denn kennen tut ihn ja eh schon jeder,
Also spare ich mir die großen Worte, nur eines :
„BROTHERS EVERYWHERE, RAISE YOUR HANDS INTO THE AIR,
WE´RE WARRIORS , WARRIORS OF THE WORLD”!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nummer 9 im Gefolge ist dann “Hand Of Doom”, was sehr Thrash Metal lastig ausgefallen ist, und mit einem sehr geilen Riff aufwartet.
Einer der absolut geilsten Songs der Scheibe. Mitsingen vorprogrammiert.
„House of Death“ folgt als zehntes, auch hier eine Nummer, die nur Gas gibt.
Typischer Manowarkracher, der jede Bangfläche in Rockdiscos der Republik zum bersten bringen wird.
Nun kommt es aber zur letzten Nummer. „Fight until we Die“.
Auch hier heißt es, abmoshen vorprogrammiert, das Ding geht sowas von ab,
Und wird bei jedem Durchlauf geiler.
Auch ein typischer Manowarstampfer, der zwar nicht überrascht, aber eben voll abgeht.
Das warten hat sich für alle Fans definitiv gelohnt, auch wenn die Jungs damit leider nicht den Klassiker abgeliefert haben, den man erwartet hat.
Dafür sind einige zu fragwürdige Füllnummern auf der Scheibe.
Leider ist die Songabfolge auch unglücklich gewählt, da die richtigen Hammernummern erst zum Schluß kommen.
Nichtsdestotrotz ist es ein absolut lohnenswertes Album geworden, zwar nicht der erwartete Überhammer, aber im großen und ganzen sollte es jeden Fan zufrieden stellen.
The Kings of Metal are back.
Anspieltips: “Call to Arms”, “Hand of Doom”, “Fight until we die” und “Swords in the Wind”.


Nuclear Blast

Call to Arms
The Fight for Freedom
Nessun Dorma
Valalla
Swords in the Wind
An American Trilogy
The March
Warriors of the World United
Hand of Doom
House of Death
Fight until we die

Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: MANOWAR / WARRIORS OF THE WORLD
Dieses Mal isses an mir, Dir zu widersprechen...

Das Album ist sicherlich ganz okay.

Die relevanten Schwachstellen hast Du erwähnt: "Nessun Dorma", "The March" und "An American Trilogy", aber auch bei den anderen Songs mußte ich mich ernsthaft fragen, ob man das braucht. Ob das nicht alles schon mal von eben dieser Band eingespielt wurde, vielleicht sogar besser?

Mir persönlich geht's so, daß ich - trotz der guten Qualität des Albums - enttäuscht bin. Angesichts einer Wartezeit von 6 Jahren und großkotzigen Versprechungen, die Joey deKetchup im Voraus abgeliefert hat, wie "das neue Album wird ein Gefühl erzeugen, als ob Du Deine Eier mit Benzin übergießt und anzündest" udgl., frage ich mich ehrlich, ob das alles gewesen ist.

Zwischen "Kings of Metal" und "Triumpf of Steel" lagen nur vier Jahre, aber mit "ToS" haben die Jungs einen Meilenstein abgeliefert, der zu den größten Alben des Genres gezählt werden muss.

Da kommt "Warriors of the world" einfach nicht ran.

Ich bin wirklich - kann es nur wiederholen - enttäuscht, daß nach 6 Jahren nicht mehr rauskam, als Selbstplagiate, merkwürdige Opernarien und Coverversionen, die kein Mensch braucht.
Re: MANOWAR / WARRIORS OF THE WORLD
Die Enttäuschung kann ich teilen !

6 Jahre warten und dann sowas ! Das erste Lied (Call to Arms) ist ne Hammergeile Nummer, muß ich zugeben und auch auch "Warriors of the World united" hat ein paar Elemente der alten Schule, die dieses Lied wirklich interessant machen. Aber 2 von 11 !? Sowas wie "Nessun Dorma", "The March" oder die Elvis für arme Nummer hättens auf ner Maxi als zusätze auch getan, aber nicht auf der Platte/CD. Der Rest ist meines erachtens kein Manowar ! Träge, Langweilig irgendwie eintönig. Das Scott bei den langweiligen Drummparts nicht eingeschlafen ist war ja alles. Schade Jungs und das liefert Ihr für Eure Fans ab ?!

Wie schon gesagt, bin ich sehr Enttäuscht, da Manowar einer meiner absoluten Favoriten sind und ich diese Band nun wirklich mehr als lange höre. Call to Arms zeigt mir aber, daß sie es noch können wenn sie wollen, naja nächstes Jahr solls ja was neues geben (werden wohl auch wieder 4 Jahre oder so), hoffen wir das beste ! Stay Wild, Rock On, Keep on Metal

Gruß
Sven
Re: MANOWAR / WARRIORS OF THE WORLD
Ich finde die neue Manowar CD ist sehr gelungen und die beste CD die dieses Jahr rausgekommen ist. Auch besser als die neue Blind Guardian. Einige Lieder sind vielleicht Geschmackssache aber Nessun Dorma ist zumindest phantastisch gesungen und the March ist für ein Instrumental auch sehr gut.
Die Manowar typischen Songs sind auf jeden Fall sehr gut.
Call to arms, Swords in the wind( eines der besten Manowar Songs aller Zeiten), und die restlichen drei Uptempo Nackenbrecher lassen zumindest keine Wünsche offen!
Metal forever