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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Manowar - Live in Köln 2002

Veröffentlicht am Dienstag 07 Januar 2003 10:00:00 von madrebel
phpnuke.gifEine interessante Ansage informiert über das (nicht unerhebliche) Gesundheitrisiko und erwähnt, dass man in der Halle Ohrstöpsel käuflich erwerben kann. Spaßig auch die Option, dass man seine Karten in der ersten Viertelstunde des Konzerts zurückgeben kann wenn man die Lautstärke nicht aushalten sollte!
Manowar im Kölner Palladium
06.12.2002

Ankunft: zwei Stunden vor Einlass, dennoch zieht sich bereits eine lange Schlange bis ca. 200 m vor dem Eingang, Gerstensaft und auch andere Alkoholika finden guten Zuspruch. Müssen sie auch, es ist nämlich saukalt... zwei Stunden weiter. Endlich darf man sich ins einigermaßen warme Palladium begeben und die Klamotten loswerden. Ein Manowar-T-Shirt zu erstehen hingegen ist nicht empfehlenswert, es sei denn man hat sowieso eine Fastenkur für den Rest des Monats geplant. Der geräumige Innenraum füllt sich, aber kann man sich relativ frei bewegen... noch!

Eine interessante Ansage informiert über das (nicht unerhebliche) Gesundheitrisiko und erwähnt, dass man in der Halle Ohrstöpsel käuflich erwerben kann. Spaßig auch die Option, dass man seine Karten in der ersten Viertelstunde des Konzerts zurückgeben kann wenn man die Lautstärke nicht aushalten sollte!

Die Vorband Bludgeon spielte zwar soliden Deathmetal, konnte aber mangels Innovativität im Endeffekt nicht wirklich begeistern (zumindest mich nicht!), es mag vielleicht auch an den hohen Erwartungen liegen, die wohl im Vorfeld eines Manowar Konzerts verständlich sind. Nach einer reichlichen Aufbaupause war es dann soweit: Die KINGS OF METAL betraten die Bühne und legten sofort gewaltig los! Die Menge im Bühnenraum verdichtete sich schlagartig und tobte unter heftigem Gepoge, und diese Stimmung sollte auch über das ganze Konzert erhalten bleiben. Die Zeit verrann, und Eric "Goldkehlchen" Adams beglückte das nach dem vielen Schreien, Pogo, Bangen und Pommesgabelheben verausgabte Publikum mit einigen sanften Hymnen. Als die Jungs dann nach kurzer Pause auf die Bühne zurückkamen, taten sie das natürlich traditionsgemäß auf ihren Harleys... und dann kam ER.
Stefan Raab traute sich, stilgerecht im Lederwams, auf die Bühne (womit ich insgeheim schon gerechnet hatte, da Joey ja nach dem TV-Total Auftritt einen Narren an Raab gefressen zu haben schien) und bot sein Kifferliedchen "Gebt das Hanf frei" dar, unter metallischer Begleitung von Manowar, versteht sich. Nachdem Joey ein Bierchen auf EX getrunken hatte, tat Raab es ihm gleich, allerdings mit einem "Cologne Touch": er hängte sich unter ein Kölschfass, im nachhinein immerhin eine einigermaßen lustige Aktion. In der Halle allerdings wurden Raab einige Mittelfinger zugedacht, was dem guten Joey allerdings reichlich auf die Eier ging, O-Ton "...give him a little respect, he was the only motherfucker with enough balls to put us on TV in Germany!"
Hernach legten die vier auch gleich wieder los, bis zum geradezu bombastischen Finale, als Joey minutenlang seinen Bass aufheulen ließ und damit sicherlich einige Gesundheitsschäden verursachte (es war auch mit Ohrstöpseln nicht auszuhalten) bis er sich schließlich, auch hier wieder getreu der Tradition, die Saiten vom Bass riss.
Alles in allem haben die Kings ein ordentliches Konzert hingelegt, klanglich vom Besten und mit guter Auswahl der einzelnen Stücke. Nicht zu reden von der Lautstärke, denn die war getreu dem Motto "Blow your Speakers" hart an der Grenze zum Erdbeben.

Der Bøs0r alias Michael S.

Der Artikel spiegelt allein die persönliche Meinung des Autors wieder. Der Autor möchte hervorheben, daß er während des Konzerts erhebliche Mengen Bier konsumiert hat und höllischer Lautstärke sowie Sauerstoffmangel ausgesetzt war, daher können Teile des Geschehens zeitlich verzerrt oder versetzt erscheinen, man möge mir verzeihen ;)

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