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Konzert Review: Manowar live in Erfurt 2002

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Veröffentlicht am Montag 06 Januar 2003 06:30:00 von madrebel
phpnuke.gifWas jedoch negativ auffiel, war die offen zur Schau getragene Unlust der selbsternannten Metalkings.

MANOWAR, 11.12.2002, ERFURT, MESSEHALLE

So, da hatte das lange Warten nun ein Ende und die "Kings Of Metal" stürmten die mit schätzungsweise 2.500 Fans halb volle Erfurter Messehalle.

Die bei Manowar immer etwas undankbare Rolle der Vorband übernahm eine mir bis dato unbekannte Band namens Bludgeon, die mit ihrer Mischung aus Death- und Thrash Metal stellenweise ein wenig an die göttlichen Zimmers Hole erinnerte. Und zumindest die Fans in der ersten Reihe honorierten die Band mit etwas mehr als höflichem Applaus, während die Masse sich im Foyer an diversen Getränken gütlich tat. Nach etwa 50 Minuten verließen Bludgeon ohne die geforderte Zugabe die Bühne.

Gegen 21:30 Uhr war es dann soweit und Manowar betrat die Bühne des Geschehens und legte sogleich standardmäßig mit "Manowar" los. Danach jagte ein Hit der Band den nächsten, so u.a. "Spirit Horse Of The Cherokee", "Kill With Power", "The Gods Made Heavy Metal" und von der neuen Scheibe "Call To Arms". Auffällig war, dass (meiner Meinung nach berechtigt) relativ wenige Songs vom aktuellen Longplayer zu hören waren. Also von der Songauswahl her gab es keinen Grund zu meckern. Auch das übliche Basssolo von Joey de Maio durfte natürlich nicht fehlen, das jedoch - ganz und gar Manowar -untypisch - im miesen Sound unterging. So konnte man nur raten, welche Songs er eigentlich zu besten gegeben hatte.

Was jedoch negativ auffiel, war die offen zur Schau getragene Unlust der selbsternannten Metalkings. Sänger Eric Adams verschwand bei jedem Solo hinter der Bühne, um dort an seinem Getränk zu nippen oder einfach nur herumzustehen, und das Posing von Herrn de Maio war Welten von dem früherer Konzerte entfernt. So wunderte es auch nicht, dass nach einer knappen Stunde Schluss war.

Doch bevor richtig Unmut aufkommen konnte, begann der Zugabenteil, der sehr zur Freude der Anwesenden länger als das eigentliche Konzert war und von einer rund 20 Minuten dauernden Akustik-Session gekrönt wurde, in der die Band einen repräsentativen Querschnitt durch so ziemlich alle Balladen bot, die sie jemals veröffentlicht hatte, allen voran "Heart Of Steel", dessen erste Strophe in Deutsch geboten wurde. Und spätestens als die 4 Metalkings die Bühne mit ihren Harleys enterten und Eric Adams von einer unbekannten Blondine Deutschunterricht gegeben wurde, war die erste etwas enttäuschende Stunde vergessen.

Also ein schwacher Anfang und ein starkes Ende, das zeigt, dass die Band immer noch zur ersten Liga der Live-Bands gehört.

Torsten


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