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Konzert Review: Metalstorm Festival - Oberhausen !!!

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Veröffentlicht am Sonntag 23 September 2001 14:13:11 von madrebel
phpnuke.gifAn einem wunderbar genialen Tag vom Wetter her, begab ich mich zum Metalstorm Festival in die Ruhrpottmetropole Oberhausen. Leider kam ich erst um 17.00 h dort an, deswegen gingen mir leider "Witchtower" und "Downstroke" durch die Lappen. Sollen aber recht gut gewesen sein.
Metalstorm Festival

Oberhausen Schildahalle

19.05.2001

An einem wunderbar genialen Tag vom Wetter her, begab ich mich zum Metalstorm Festival in die Ruhrpottmetropole Oberhausen. Leider kam ich erst um 17.00 h dort an, deswegen gingen mir leider "Witchtower" und "Downstroke" durch die Lappen. Sollen aber recht gut gewesen sein.

Als erstes sah ich daher erst leider auch nur zur Hälfte den Gig von "Ninghizidda", die mit ihrem recht atmosphärisch, keyboardlastigen Black Metal sehr gut ankamen. Der Sänger wirkte zwar sehr statisch, aber anscheinend musste das wohl so sein.

Mit Applaus ging es dann direkt zu den 4 Bocholter Powermetallern von "Wizard", die anstelle von "Stormwarrior" spielten, und sie boten einen durchaus gelungenenen Gig. Mit ihrer Manowar/Helloween Mischung kamen sie recht gut an, und wussten sehr schnell, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Cooles Posing des Sängers, der leicht, an eine wohlgenährte Version von Eric Adams erinnerte. Eine recht geile Band, deren 3 Scheiben man durchaus antesten sollte.
Zu "Dark Age" und "Repression" kann ich leider nicht viel sagen, da ich nur sehr wenig von beiden Auftritten mitbekam, aufgrund der Tasache, daß man sich auch noch manchmal zwischenzeitlich bei Bier, Met und den "Sons of Tarantula"(die müssen hier spielen, sollte es ein Metalstorm 2 geben), mit bekannten unterhielt.

Ich betrat dann erst wieder zu "Adorned Brood" die Halle, die mit ihrem folklastigen Black Metal zu begeistern wussten. Der weibliche Gesang wechselte wunderbar zu den Growls des Shouters, und auch die Querflöte fügte sich wunderbar in die doch sehr düsteren Melodien ein. Die Stimmung war bei dieser Band einfach super. Neben der Musik fiel auch das sehr folkige Outfit auf, Schottenröcke und Gothickleider. Wunderschön passend zur Musik. Schade, daß die Dormagener in dieser Gegend so selten spielen.
Auf "Niederschlag" möchte ich hier nicht eingehen, da ich New Metal zum kotzen finde.

Nun aber zum allererstern wirklichen Höhepunkt. Unsere allseits beliebten Holländer von "Goddess of Desire", ich persönlich habe die Jungs und Mädels ja schon sehr oft gesehen, und muss sagen, ihre Show ist immer wieder klasse. Mit "Whimps and Bastards" oder "Metal forever" hatten sie natürlich die Meute im Griff, und auch die obligatorisch belustigende Horrorshow tat ihr übriges. Die Holländer stellten auch ein paar neue Lieder vor, auf deren Veröffentlichung wir aber noch eine Weile warten werden müssen, da es da wohl einige Probleme mit dem Label gibt. Das Publikum ging extrem los, und es blieb nicht nur bei Wildem Gemoshe, es wurde sogar gesurft. Unter anderem wurden noch diverse Coverversionen zelebriert, u.a. "Black Magic" von "Slayer" und "We are Motörhead" von Mambo Kurt.*ggg* Tja, nach diesem Gig war es schwer noch einen draufzusetzen.

Doch "Night in Gales" schafften es die Stimmung aufrechtzuerhalten. Mit einer Mischung aus alten Songs und der gleichzeitigen Vorstellung ihrer neuen Platte "Necrodynamic" gelang ihnen diese auch mühelos. Absolut genialer Gig, der das Publikum zum toben brachte. Auch der Frontmann kam besser rüber als bei vergangenen Gigs dieser Band, die ich etwas negativ im Gedächtnis habe. Außerdem knüppelten sie "Razor" so geil in die Menge, daß da keine Fragen mehr bleiben sollten. Absolut geile Party. Ich freue mich jetzt schon auf die hoffentlich bald kommende Tournee.

Tja, und jetzt war ich sehr auf die "Apokalyptischen Reiter" gespannt. Der Drummer war ja erkrankt, aber das war kein Grund für die Reiter, den Gig zu canceln. Und was sollte es werden, naja, schwer zu beschreiben, es wurde ein wenig gejammt, gepost und das Publikum wurde dazu animiert, einfach mitzuspielen, was auch dankabr angenommen wurde. Zwei Songs wurden abgespeckt gespielt, wovon mir aber nur noch "Metal will never die", in Erinnerung ist. Kult war die regelmäßig benutzte Kaffeemaschine auf der Bühne, an der man sich fleißig bediente, und die Freigebigkeit in punkto Freibier und Joints fand ich persönlich recht bemerkenswert. Ein recht kultiger Gig, der bei einigen auf extremes Unverständnis stieß, (Gruß hiermit an den Kollegen von Metal Düsseldorf, der sehr enttäuscht war) und auf breites Grinsen und abfeiern auf der anderen Seite. Ich persönlich fand, daß es eine besondere Art der Performance war, die man so wohl nicht mehr erleben wird. Ich fand es witzig, um ehrlich zu sein, und wünsche hiermit dem Drummer noch eine gute Besserung.

Insgesamt muß ich sagen, daß die Auswahl der Bands ziemlich geil wahr, die Security mehr als fair, und auch die Getränkepreise 0,3 Ltr. Bier für 3 DM mehr als in Ordnung gingen. Traurig finde ich nur, daß bei einem Eintrittspreis von 25 DM, bzw. 27 DM an der Abendkasse für 11 Bands nur um die 300 Nasen ihren Weg dorthin fanden, und die Veranstalter mit einem extremen Verlust danach da saßen. Ich persönlich verstehe es einfach nicht, da reißen sich ein paar Fans echt den Arsch auf, um ein cooles und günstiges Undergroundfestival auf die Beine zu stellen, was ja auch gelang. Aber der gediegene Fan geht ja lieber zu etaiblierten Acts, wo er sich die sauerverdienten Mäuse, aus der Tasche ziehen lässt, und danach über den elenden "Kommerz" meckert. Und er schimpft ja lieber, es sei ja nix mehr los im Metal, aber wenn dann mal was los ist, ist er zu bequem sich auf solche Konzerte zu begeben. Traurig. Trotzdem hoffe ich, daß die Veranstalter trotz des extremen Verlustes, nicht den Kopf in den Sand stecken, und im nächsten Jahr dieses Festival wiederholen.

Grüsse gehen noch an "Goddess of Desire", den "Warriors of Steel" (Danke für den Met), an den Grinder,Ari, den Leuten von Heavy-Metal.de, von Metal Düsseldorf und zuallerletzt, A BIG WARHAIL TO TEQUILA !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Madrebel

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