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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Nazareth Burscheid Megafon

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Veröffentlicht am Donnerstag 07 Januar 2016 19:34:18 von madrebel
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Legenden-Zauber im Megafon Nazareth beehrten die Lindenstadt mit großartigem Auftritt Burscheid. (IT). Seine Feuertaufe hat das Megafon definitiv überstanden. Denn dass der neue Veranstaltungstempel einen vernünftigen Klang aufweist, durfte niemand Geringeres als Hard Rock Legende Nazareth belegen. Nicht wirklich ausverkauft, aber vom Stimmungspegel her eine durchaus große Sause. So kann man das Soundereignis zusammenfassen, das am vergangenen Mittwochabend im Megafon an der Montanusstraße stattfand. Als Anheizer hat die schottische Legende den Schweizer Multikreativling Luke Gasser im Gepäck, der mit seinen beiden Sidekicks bereits am frühen Abend ordentlich loslegt. Geboten wird erdiger, bluesiger Hardrock, der zwar weit von jeglicher Virtuosität entfernt ist, doch durch die leidenschaftliche und sympathische Darbietung des Maestros für Kurzweil sorgt. Songs wie »Ceremony Man« oder »Not A Long Way Down« treffen den Nerv der Anwesenden. Die etwas verhunzte Version von »Sympathy For The Devil« hätte sich der gute Mann hingegen schenken können. Die alten Recken von Nazareth sind nämlich den Burscheider Fans, die größtenteils die 40 auch schon etwas länger überschritten haben, Geschenk genug. Denn speziell mit ihrem neuen Vokalisten Carl Sentance ist wieder Leben zurück in die etwas angestaubte Legende gekehrt. Das merkt man vom ersten Takt an. Persian Risk-Sänger Sentance, der mit seinen 54 Jahren noch zu den jüngeren Rennpferden im Nazareth-Stall gehört, liebt die Bühne, das Publikum, die Club-Atmosphäre und vor allem das Song-Material der schottischen Hard-Rocker, das er mit seinem enormen Stimmumfang phantastisch interpretiert. und dabei nimmermüde über die Bühnenbretter springt wie ein junger Derwisch. Und Humor hat der Mann auch. Weder der Ausfall des Mikrofons, noch das wiederholte Absterben des Bühnenlichts trüben seine Laune. Ein lockerer Spruch, ein verschmitztes Grinden und weiter geht’s. Auch Daddy und Sohn Agnew genießen den Gig vor dankbarem Burscheider Publikum sichtlich. Einzig bei Stoppelbartklampfer Jimmy Murrison weiß man nie so genau, aus welchen Paralleluniversen dieser seine Töne pflückt. Seine Miene verrät zumindest nichts Genaues. Solange die Performance solcher Klassiker wie »Dream On«, »Bad, Bad Boy« oder natürlich „Love Hurts" dermaßen hingebungsvoll dargeboten werden, kann der Mann über seine beachtlichen Augenringe hinfunkeln, wo er will. Auffällig ist aber auch beim Top Act der extrem glasklare Megafon-Sound, der die Vorfreude auf künftige Konzerte schon mal steigert. Dem Publikum jedenfalls hat’s mächtig gefallen. Ohne Zugabe werden Nazareth nach dem anderthalbstündigen Hauptset selbstverständlich nicht in den Feierabend entlassen.

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