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Sonstige Festivals: Rock Hard Festival 2015

Veröffentlicht am Freitag 31 Juli 2015 19:43:14 von madrebel
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Rock Hard Festival 2015 Wie jedes Jahr an Pfingsten war für mich das Rock Hard Festival wieder absolutes Pflichtprogramm, weil die Organisatoren es immer wieder schaffen, ein ausgewogenes metallisches Line-Up auf die Beine zu stellen. So auch dieses Mal. Und bei Namen vom Schlage „Sanctuary“, „Overkill“, „Doro“, „Venom“, „Voivod“ oder „Michael Schenker“ hatte man sich wieder reichlich Mühe gegeben, den Besuchern zig gute Besuchsgründe zu geben. Dementsprechend gut besucht war das Gelsenkirchener Amphitheater in diesem Jahr.

Nun, um eines allerdings vorweg zu sagen, war es für mich selbst leider von der Bandauswahl ziemlich geil, allerdings machten mir die Arbeit und ein wichtiger Termin an diesem Wochenende es unmöglich, alle favorisierten Bands zu sehen, so dass ich leider immer erst am frühen Abend zugegen sein konnte. Extrem ärgerlich, aber manche Dinge haben leider Vorrang.

So startete der Freitagabend für mich mit „God Dethroned“, die einfach nur gut waren. Death Metal vom allerfeinsten, der richtig fett nach vorne prügelte und bei mir den Vorabarbeitsstreß mit einem Mal pulverisierten. Danke dafür. Tolle Show, die einfach nur Spaß machte.

Die darauffolgenden Jungs von „Pentagram“ waren für mich dann aber schon die Band, auf die ich mich an diesem Abend am meisten freute. Und der Gig war alles, aber alles andere als enttäuschend. Spielerisch absolut überzeugende Band, ein Bobby Liebling, der innerhalb kürzester Zeit zum Liebling auf der Bühne wurde und dabei eine Ausstrahlung an den Tag legte, die einfach nur noch als magisch bezeichnet werden konnte. Ein absolut würdiger Co-Headliner, der passend zur Abenddämmerung auf der Bühne stand. Diese Band live zu erleben ist echt ein tolles Erlebnis.

Jetzt aber kam der Moment, auf den alle gewartet hatten. Die legendären „Venom“ gaben sich die Ehre und sowohl gestandene Altmetaller, als auch Jungvolk hatten tierischen Spaß, an dem Gerumpel der britischen Kultcombo. Und die boten eine richtig gute Show. Pyroattacken, fettes Posing, Grimassen, ein Haufen geiler Klassiker, die richtig Stimmung in die Hütte brachten und eine fette Portion Selbstironie vom feinsten. Und vor allen Dingen darf nur Cronos ein bauchfreies Shirt tragen, wo die käsebleiche Bierplocke herausquillt. Ein grandioser Anblick. Fazit. Ein mehr als würdiger Headliner.

Der Samstag fing für mich ebenso spät an, da ich auch an diesem Tag lange arbeiten musste und es mit den öffentlichen von Düsseldorf nach Gelsenkirchen mal kein Katzensprung ist. So bekam ich dann leider nur die letzten Takte von „Kataklysm“ mit.

Aber laut Zuschaueraussagen müssen die Burschis fett gerockt haben. So schaute ich mir als erstes mit einem frisch gezapftem Blondem „Sanctuary“ an. Und der Auftritt machte so richtig Spaß. Warrel Dane wirkte sehr entspannt und die Band machte einen echt klasse Job. Leider gab es nur wenig Klassiker, da man sich mehr auf aktuelleres beschränkte. Aber sei`s drum. Ein guter Auftritt bleibt ein guter Auftritt.

Uns aller Metalqueen „Doro“ war dann am heutigen Abend die vorletzte im Bunde unnd kündigte im Vorfeld eine Specialshow an. Nun, die bekam man auch, denn es wurde ganz tief in der Kiste gebuddelt und so gab es ein Dutzend alter Knaller von „Warlock“, wovon unter anderem „Evil“ eine echte Überraschung war. Doch auch der Rest kam gut an. „Hellbound“, „Metal racer“, das unvermeidliche „Für immer“ und als Schmankerl mit „Breaking the Law“ eine gelungene Covernummer. Ein sehr kurzweiliger Auftritt, der quirligen Dame aus Düsseldorf.

Jetzt aber kamen „Kreator“. Und die altehrwürdigen Altenessener Thrasher boten eine Show, die sich gewaschen hatte. Fette Pyroeinlagen, Videoleinwände, eine großartige Lightshow und ein fetter Sound komplettierten einen Auftritt, der sich gewaschen hatte. Alte Klassiker wechselten sich mit Hits früheren Datums ab und die Menge tobte. Natürlich gab es auch ein wenig peinliches, wie die zugegebener maßen speziellen Ansagen von Milles, aber die gehören irgendwie auch dazu. Und warum man Konfetti aus einer Kanone verschießen musste, scheint wohl ein interner Gag gewesen zu sein. Nichtsdestotrotz ein würdiger Abschluß für den Samstag und wohl auch mit der für viele beste Gig dieses Wochenendes.

Der Sonntag gestaltete sich ebenfalls, durch eine private Veranstaltung leider auch etwas kurz für mich. Was mich ärgerte. Denn sowohl „Channel Zero“, „Refuge“ oder „Michael Schenker“ hätte ich sehr gerne gesehen. So gelang es mir erst zu „Overkill“ auf dem Gelände zu sein. Und die Jungs trösteten mich dann doch ein wenig über das verpasste hinweg. Bobby Blitz schafft es halt immer und immer wieder, einen hochzupäppeln. Die Setlist ließ mit „Elimination“, „Powersurge“, „In Union we stand“ oder „Rotten to the Core“ auch wenig Wünsche offen. Und live sind und bleiben die Jungs einfach nur eine Macht. Für mich persönlich mein Tageshighlight und Belohnung, nach einem echt stressigen Tag.

Den Abschluß des Abends und des Wochenendes waren dann die „Black Star Riders“, die ja die Nachfolgeband von „Thin Lizzy“ sind. Und die Band war mit ihrem Misch aus alten Klassikern und neuen eigenen Songs der perfekte und würdige Abschluß, für ein tolles Musikwochenende. Ricky Warwick ist ein echt guter Fronter und hatte die Menge definitiv im Griff. Stimmlich klasse sowieso und er überzeugte ganz besonders bei den alten Songs der Band, die er würdevoll interpretierte. Alles in allem ein überzeugender Gig. Allerdings merkte man den Leuten auch das lange Wochenende an und so leerte sich das Rund des Amphitheaters sehr rasch. Fazit des Wochenendes: Ein Haufen guter Bands, tolles Wetter, gute Leute da. Bis zum nächsten Jahr.