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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Running Wild - The Brotherhood

Veröffentlicht am Samstag 02 März 2002 23:30:58 von maximillian_graves
Böse Zungen sprechen beim neuesten Running Wild-Output von einer One-man-Show des Fronters Rock’n’Rolf, aber meiner Meinung nach haben sich die Leute einfach nicht genug Mühe gemacht, hinzuhören.
1. Welcome to hell
2. Soulstrippers
3. The Brotherhood
4. Crossfire
5. Siberian Winter
6. Detonator
7. Pirate Song
8. Unation
9. Dr. Horror
10. The Ghost
11. Powerride (Bonus)
12. Faceless (Bonus)

Erschienen 2002 bei GUN Records / BMG

Line-Up:

Rock’n’Rolf: All vocals, all guitars
Peter Pichl: All basses
Angelo Sasso: all drums


Böse Zungen sprechen beim neuesten Running Wild-Output von einer One-man-Show des Fronters Rock’n’Rolf, aber meiner Meinung nach haben sich die Leute einfach nicht genug Mühe gemacht, hinzuhören.

Denn eines muss ganz klar sein: „The Brotherhood“ ist eines der besten Running Wild-Alben überhaupt, mal abgesehen von „Masquerade“ vielleicht. Auf alle Fälle beweisen die Mannen um Herrn Kasparek einmal mehr, dass sie zum besten gehören, was Deutscher Heavy Metal zu bieten hat.

Sicher, „Pirate Song“ z.B., klingt sehr nach „The Ballad of William Kidd“ vom „The Rivalry“-Album, ist aber trotzdem (oder gerade deswegen?) einer der genialsten Songs des Albums, mit wirklich ohrwurmtauglicher Melodie und Mitsing-Refrain.

An Ohrwürmern mangelt es sowieso einmal mehr ganz und gar nicht: Der Opener „Welcome to hell“, „Soulstrippers“, „Dr. Horror“ oder das 10minütige „The Ghost“ um nur einige weitere zu nennen.

Das Verhältnis zwischen ordentlich groovigen MidTempo-Songs wie „Dr. Horror“ und schnelleren, heftiger rockenden Nummern wie „Welcome to hell“, „Crossfire“ oder „Powerride“, einem der beiden Bonustracks der Limited. Edition, ist schön ausgewogen und so kommen wirklich alle Stärken der Band zum Tragen.

Gerade der gut gelungene Mix zeigt meiner Meinung nach sehr gut, dass wirklich keine Rede davon sein kann, dass Kasparek hier eine One-Man-Show fährt. Sasso’s Schlagwerk arbeitet präzise wie ein Uhrwerk und gibt ganz klar das Tempo der Songs an, ohne dabei die Songs selbst zu dominieren und die übrigen Bestandteile zu übertönen. Und dass Pichl’s Bässe bei einer Band wie Running Wild nicht das Klangbild dominieren können, ergibt sich von selbst.

Damit wären wir dann auch schon bei einem der Punkte, die mich am meisten begeistert haben: Running Wilds Musik ist einmal mehr derart positiv und einfach nur noch großartiger Heavy'fuckin’Metal, dass es eine wahre Pracht ist.

Das Booklet ist dann der Punkt, wo sich der One-Man-Show-Vorwurf zu erhärten scheint, denn hier sind nur Bilder des Bandleaders, jedoch keines der Band selbst zu finden. Ansonsten aber ist es in gewohnter RW-Manier liebevoll und stimmig aufgemacht und passt perfekt zum Gesamtbild der CD.

Fazit: Running Wild betreiben meiner Meinung nach ähnlich wie Bolt Thrower oder ähnliche Hardlinerbands mittlerweile nur noch einen Feinschliff an ihrem Sound, aber den dafür um so geschickter. The Brotherhood klingt nicht viel anders als „Victory“ oder „The Rivalry“, aber doch im Detail um so viel besser, dass ein Kauf sich allemal lohnt. Nicht nur für Fans!

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Running Wild – The Brotherhood
Sasso’s Schlagwerk arbeitet präzise wie ein Uhrwerk ?

Wo ist das Problem ? Drumcomputer arbeiten präzise wie ein Uhrwerk.
Re: Running Wild – The Brotherhood
Ich versteh einmal mehr das Gezumpfel um das Schlagzeug nicht.

Die Vorstellung die Meister S. abliefert ist solide, wenn auch sicher nicht überragend, aber wie viele Weltklasse-Drummer gibts denn schon?

Re: Running Wild – The Brotherhood
Naja, aber Roggen Rolf sollte doch einfach ehrlich zugeben, dass es sich um einen Drumcomputer handelt, statt da so einen Schmuh drum zu machen.