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RockYaHead Festival Frankenheimhalle Düsseldorf / 30.07.2005
Datum: Mittwoch 10 August 2005 19:15:53
Thema: Festivals


Zum ersten Mal fand in Düsseldorf in diesem Jahr das RockYaHead Festival statt, ein neues Festival was von zwei engagierten Hardcore und Metalfans organisiert wurde.












RockYaHead Festival Frankenheimhalle Düsseldorf / 30.07.2005


Zum ersten Mal fand in Düsseldorf in diesem Jahr das RockYaHead Festival statt, ein neues Festival was von zwei engagierten Hardcore und Metalfans organisiert wurde.
Ursprünglich sollte es in Heiligenhaus als Open Air stattfinden, jedoch scheiterte dies an vielerlei Gründen, weswegen man diesen Event in die Frankenheimhalle an den Flinger Broich in Düsseldorf verlegte.
Opener machten „Sequence“, die ich aber leider nicht sah.

„Spoiler“ aus Neuss kamen dann als nächstes an die Reihe, mit ihrem Alternative Rock schienen sie aber nur bei wenigen anzukommen. War trotzdem recht ordentlich das ganze.
„Circle of Death“ schienen dann schon eher den Nerv der anwesenden Hardcoreler zu treffen. Death Metal artige Growls trafen auf derbe Hardcoreriffs und die anwesenden Hardcorefans tanzten und pogten sich einen Wolf. Insbesondere die windmühlenartigen Tänze, sahen sehr geil aus, auch wenn der eine oder andere sich darüber sehr amüsierte. Trotzdem, schöner Gig.

So aufgeheizt, war man dann für „Maroon“ gerüstet. Und die angesagten Straight Edge Hardcorejungs rockten los ohne Ende. Selbst das anwesende Metallervolk konnte rasch überzeugt werden. Kein Wunder, klingt das Material doch auch recht schwermetallisch. Hat Ansätze von Thrasg und Death, vermischt mit klassichen Metalriffs und Hardcoreriffs. Das kommt nicht nur geil, sondern geht auch tierisch ab. Insbesondere der megasympathische Fronter sparng wie ein fleischgewordener Gummiball über die Bühne.
Klasse Auftritt, gerne schnell eine Wiederholung.

„Born from Pain“ sah ich dann nur kurz, jedoch schien das anwesende Hardcorevolk sehr gut mit der Truppe klarzukommen. Was ich hörte, klang dann auch recht gut.

„The Shitheadz“ aus Mönchengladbach waren dann eine ganz andere Schiene. Mit derbem Rock n Roll, der auch noch ein wenig Punkattitüde in sich vereinigte, ging die Truppe ab wie ein Zäpfchen. Geile Songs, ein geiler Fronter und eine spielfreudige Band, machten sich bei den anwesenden rasch viele neue Freunde. Toller Gig.

Etwas längere Pause und nur noch ca. 30 anwesende erlebten den König der Schlagermetaller „Onkel Tom“. Mit seinem klassischem Repertoire, „Bier her,Bier her“, „Die Musi hat Durst“,“Bon Scott hab ich noch live gesehen“ und dutzenden weiteren Knallern, rockte er die Hütte und die bierseligen Freunde von unserem Onkel hatten ihre helle Freude an dem Gig. Jeder Song wurde mitgegröhlt, Onkel Tom ließ es sich nicht nehmen im Publikum rumzurennen und mit den Fans zu singen und zu trinken. 90 Minuten ging der Zauber und war viel zu schnell auch vorbei. Trotzdem, die restlichen Besucher hatten echt Spaß und das war letztendlich das wichtigste.

Schade allerdings, dass zu diesem Event viel zu wenige Besucher kamen. Dieses Konzert hätte mehr Besucher verdient gehabt. Insbesondere wenn man merkt, dass dort Menschen hinterstecken, die mit echtem Herzblut da rangehen.
Trotzdem, dieser Event schreit nach einer Wiederholung,wenn auch eine weniger gemischte Bandauswahl durchaus Sinn machen würden. Da könnte man das auf bestimmte Musikrichtungen thematisieren. Ansonsten, eine meines Erachtens große Bereicherung für die Düsseldorfer Rockszene.Hoffentlich bald wieder.

madrebel







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