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Rage against Racism 2006 / Duisburg Rheinhausen 17.06.2006
Datum: Montag 19 Juni 2006 21:42:17
Thema: Festivals







Yeah, das vierte Mal Rage against Racism in Duisburg und rappelvoll. Wie auch viele der dort anwesenden Besucher.
Kein Wunder bei Getränkepreisen von 1€. Das ist fair, das ist geil und das macht noch mal mehr Durst.


Rage against Racism 2006 / Duisburg Rheinhausen 17.06.2006


Tja, da ich leider erst gegen fünf da war, verpasste ich u.a. den wohl laut Augenzeugen recht geilen Gig der mexikanischen Kollegen von „Dream of Nebiros“. Nunja, man kann nicht alles haben.
Aber man konnte „Ravage“ sehen. Und meine Fresse, waren die klasse. Eine Thrashgranate nach der ande3ren, ein Cover von „The Crown“, unbändige Spielfreude und ein Lord Bier mit einer recht gewagten Frisur, die durchaus an Curgan aus Highlander erinnerte. Die Jungs waren mal echt fit und bewiesen mal wieder eindeutig, wie hochklassig man eigentlich ist.

Von "Dynamite Kiss" bekam ich ausser dem obligatorischen "Gina Wild" nichts mit und das machte wohl auch nichts. Wohlfühlpunk zum Biertresenherumlungern.

„Hate Factor“ aus Krefeld spielten danach den ersten Gig seit beinahe einem Jahr zusammen und klangen dafür überraschend fit und tight. Respekt. Leider gab es zeitweise einige Aussetzer die in einem kurzen Defekt des Mischpultes gipfelten, da einiges an Wasser vom Schlauch in die Anlage spritzte und einiges in der Elektronik kurzzeitig lahm legte. Man behob das Problem jedoch recht fix und man konnte weiter losrocken. Machte auf jeden Fall Spaß und es ist zu hoffen, den Chaoshaufen mal wieder öfters zu sehen.

Sehr geil waren danach auch die ehemaligen „Shitheadz“, die ja jetzt als „Motorjesus“ durch die Welt schlawenzeln. Geiler Kick-Ass Rock n Roll, mit ein wenig Punk und Metaleinflüssen, einer ganzen Menge dicker Eier und verdammt fettem „Gute Laune“-Faktor. Die Jungs verbreiteten absolut geile Stimmung, rockten wie die Hölle und hinterließen den einen oder anderen offenen Mund. Einer der Gewinner des Abends.

Sind die Kultzeiten von „Goddess of Desire“ vorbei, hatten die einen schlechten Abend oder lag es an der Hitze? Irgendwie konnten die verrückten Niederländer überhaupt nicht bei mir punkten, auch wenn die Truppe sich redlich bemühte.
Daran konnten auch die neuen Tänzerinnen nichts ändern, die absolut keinen Ersatz für Delilah und Konsorten darstellten und in irgendwie den Erotikfaktor einer Scheibe Toast versprühten.
Schade, aber immerhin spielte man noch „Metal forever“ und „Conquerors Divine“ und konnte sich noch mal achtbar aus der Affäre ziehen. Vielleicht lag es einfach auch nur an der Hitze.

„Elvenking“ kannte ich vorher nur vom Namen, kannte keine Stücke von denen und das wird sich wohl auch nicht ändern. Zwar kam der Folk Power Metal beim Grossteil des Publikums gut an und man zeigte auch, dass man einiges kann. Aber mir persönlich war das doch zu eintönig und zu oft gehört. Nun, jedoch war das Cover von „Penny Dreadful“, (Original von Skyclad), sehr gelungen und ließ gute Erinnerungen an die damaligen Zeiten erwachen.
Wie gesagt, schlecht waren die fünf Italiener keineswegs, im Gegenteil, aber eben nicht mein Fall.
Nach anderthalb Stunden war dann auch Ende und ein gutbesuchtes und erfolgreiches Rage against Racism ging dem Ende zu.
Ein Lob noch an die Organisatoren an die tolle Orga, n die günstigen Preise, 1€ für Bier, Wasser, Fanta, Cola und Würstchen ist mehr als nur fair. Vielleicht sollte man aber essenstechnisch noch ein wenig mehr anbieten. Wäre eine coole Sache.
Was allerdings Burzumshirtträger auf einem solchen Festival zu suchen haben ist mir schleierhaft. Aber Trottel gibt es ja immer.
Und auch das Mitbringen von Eigengetränken ist nicht gerade fair und sollte unterlassen werden. Mal ehrlich, ein frischgezapftes Bier für 1€ schlägt doch lauwarme Plörre aus der Dose oder der PET-Flasche um Längen, nicht wahr? Also, denkt das nächste Mal drüber nach.
Ansonsten ein „Hipp-Hipp-Hurra“ an die Veranstalter und auch noch ein Dank für das Fussballzelt. Klasse Idee. Bis zum nächsten Jahr.

madrebel







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