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Chapel of Disease - The Mysterious Ways of Repetitive Art
Datum: Dienstag 27 Januar 2015 19:24:08
Thema: CD Reviews


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Chapel of Disease - The Mysterious Ways of Repetitive Art

1. The Mysterious Ways
2. The Dreaming of the Flame
3. Masquerade in Red
4. Lord of all Death
5. Symbolic Realms
6. Life is but a burning Being
7. ...of repetitive Art

FDA Rekotz

Christian K. - Bass
Cedric T. - Guitars
Laurent T. - Vocals & Guitars
David D. - Drums

Vor drei Jahren sorgten die Kölner mit ihrem Debüt „Summoning Black Gods“ für sehr viel positive Resonanzen in der Szene und konnten sich in der Zeit eine kleine und treue Fanbase erspielen.
Jetzt, im Jahre 2015 folgt nun endlich der Nachfolger und man kann schon von vornherein sagen, absolut gelungen.
Denn was die Jungs hier eingespielt haben, ist der absolute Burner. Death Metal alter Schule, kombiniert mit leicht doomigen Elementen, das ganze sehr düster und morbide inszeniert und das ohne auch irgendwann aufgesetzt oder peinlich zu wirken.
Das geht schon mit dem sechsminütigem Instrumental „The mysterious Ways“ los, welches einen direkt und ohne Umschweife in seinen Bann zieht. Dunkel, doomig und so richtig einlullend klingt das Stück und bereitet den Hörer gnadenlos auf die folgende Dreiviertelstunde vor.
Und die hat es wahrhaft in sich. Es klingt alles durch die Bank düster, morbide und das ganze Album zieht einen so richtig in seinen Bann.
Das drückt sich insbesondere bei den Stücken „Masquerade in Red“ und „Lord of all Death“ aus, die in ihrer Abwechslung, zahlreiche Facetten versprühen und bei jedem Durchlauf immer mehr wachsen. Und auch der Rest des Albums ist auf einem sehr hohem Niveau angesiedelt, welches auch bei mehrmaligem hören niemals Langeweile aufkommen lässt.
Dem kölschem Quartett ist hier ein Album gelungen, welches nicht nur schon jetzt zu den absoluten Genrehighlights des Jahres zählt, sondern auch die Messlatte für sich und andere sehr hoch ansetzt.
Kurz gesagt, „The Mysterious Ways of Repetitive Art“ ist ein definitiv lohnenswertes Album und in diesem Jahr wird man im todesmetallischem Bereich kaum an „Chapel of Disease“ vorbeikommen.







 







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