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Betontod - Traum von Freiheit
Datum: Freitag 06 März 2015 17:13:48
Thema: CD Reviews


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Betontod - Traum von Freiheit

01. Traum von Freiheit
02. Mein letzter Tag
03. Ich bereue nichts
04. Für immer
05. Flügel aus Stahl
06. Geschichte
07. Nur für eine Nacht
08. Ihr könnt mich
09. Kämpferherz
10. Alles was ich wollte
11. Legion der Verdammten
12. Nach all den Jahren

Columbia/Sony

Eule- Gitarre
Meister - Gesang
Ado - Bass
Mario - Gitarre
Maik – Schlagzeug

Endlich ist es da. Langerwartet das Album Nummer 7 der Rheinberger Punks „Betontod“, die mittlerweile seit einem Vierteljahrhundert auf den Bühnen der Republik herumgeistern.
Nun, nach mehrmaligem hören, muss ich sagen, ich bin beeindruckt. Gute fette Produktion, musikalisch sehr abwechslungsreich. So gibt es klassische Hardrockelemente, als auch schwermetallische Einflüsse im Sound, was die ganze Scheibe recht abwechslungsreich gestaltet.
Hitverdächtige Nummern finden sich natürlich auch. Das Titelstück ist ein absoluter Ohrwurm, der einem schwer wieder aus dem Kopf geht und durchaus zu einem Sommerrockhit avancieren könnte.
Auch „Ich bereue nichts“ ist da ein echter Kracher, auch wenn die Textzeile „Gewinner stehen auf, nur Verlierer bleiben liegen“, mir ein wenig Bauchschmerzen bereiten. Da ist man doch unterschwellig plattitüdenmäßig nicht ganz positiv beeinflußt worden.
Ein schöner Burner ist auch „Flügel aus Stahl“, der richtig schön aus den Boxen kracht.
Richtig gut gestalten sich auch Stücke wie „Geschichte“, welcher eindeutig als Ansage gegen Rechts zu verstehen ist und klarstellen sollte, dass die Vorwürfe gegen die Band haltlos sind, man würde am rechten Rand fischen.
Auch „Legion der Verdammten“, welches Obdachlosigkeit in der Gesellschaft zum Thema hat, ist ein guter Song mit einer wichtigen und traurigen Message, welche zum nachdenken anregt.

Fazit: Den Niederrheinern ist mit ihrem neuem Werk ein tolles Album gelungen, welches natürlich hier und da für Diskussionen sorgen wird, aber im großen und ganzen den Jungs die Türen für größere Taten sperrangelweit öffnet. Definitiv jetzt schon ein Jahreshighlight im diesjährigem deutschsprachigen Rockbereich.







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