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Konzert Review: KISS / Oberhausen 09.05.08

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Veröffentlicht am Dienstag 13 Mai 2008 22:14:10 von madrebel
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KISS / Oberhausen 09.05.08

Als Mitte Januar die ersten Gerüchte aufkamen, daß eine der wohl einflußreichsten Bands der Rockgeschichte wieder in Europa touren würde, kochte die Gerüchteküche hoch. Mitte Februar wurden dann die Gerüchte bestätigt und die Konzerte waren fast alle recht fix ausverkauft.
Und nun war es endlich soweit. Nach neun Jahren betraten „Kiss“ wieder europäischen Boden und der Tourauftakt wurde ausgerechnet in Oberhausen gegeben.
Das die Halle schon im Vorfeld am toben war, dürfte kaum verwundern und sehr interessant zu sehen war, daß es teilweise für viele ein Familienausflug war, da man durchaus die eine oder andere Familie nebst Kindern dort sehen konnte. Eine generationenübergreifende Band, wo von 6 bis 60 so ziemlich jede Altersklasse vertreten war.
Als man die Halle betrat, konnte man schon die gigantische Bühne erahnen, welche links und rechts von einem riesigen Kiss-Army-Poster drapiert wurde.
Zuvor gab es allerdings erst einmal mit „Cinder Road“ eine recht unbekannte Vorband, die recht netten, allerdings unspektakulärem Hardrock spielten. Ein nettes „Billy Idol“-Cover und dann war nach 40 Minuten auch schon Schluß.

Die Umbaupause zog sich dann etwas über 40 Minuten hin und die Stimmung in der Halle begann immer mehr zu kochen. Als dann um 21.25 das Hallenlicht erlosch, kochte die Stimmung über und als dann endlich das heißersehnte “Allright Oberhausen, you wanted the Best, you got the Best, the hottest Band in the World, KISS“ erklang, gab es kein Halten im Publikum mehr.
Das Bühnenbanner fiel, die Jungs schwebten von der Decke hinab und stiegen direkt mit „Deuce“ ein. Danach folgte ein wahres Feuerwerk von geilen Songs und einer großartigen Spiellaune. Natürlich war alles professionell ohne Ende und perfekt aufeinander eingestimmt, aber wer erwartet bei „Kiss“ auch etwas anderes? Paul Stanley wirkte unglaublich fit und auch Gene Simmons wirkte voller Elan und Spritzigkeit. Überraschen gut fügte sich Tommy Thayer in die Band ein. So wirkte sein Gitarrenspiel sehr sauber, seine Bühnenbewegungen recht flüssig und auch das Gitarrensolo von ihm wirkte nicht aufgesetzt, sondern genau passend. Über die Schlagzeugerqualitäten von Eric Singer muss man nicht mehr diskutieren. Man kennt die Vita dieses Schlagzeugers und sein Können ist unbestritten gut. So wirkte das Schlagzeugspiel sehr druckvoll, schnell und ohne Geschwindigkeitsausfälle, welches den Stücken dann eine ganz besondere Dynamik verlieh.
Nun, und es ging Schlag auf Schlag. „Strutter, Hotter than Hell, Parasite, She, Firehouse”. Letzteres mit einem infernalisch lauten Feuerwehrsirenensound zum Ende. Die Jungs spielten die komplette “Alive 1”, welches für viele recht überraschend war und dementsprechend lautstark honoriert wurde.
Die Pyros waren immer passend eingesetzt, kamen extrem laut rüber und manchmal hatte man das Gefühl, das einem die Ohren weggeblasen würden.
Nach „Black Diamond“ und „Rock´n´Roll all nite“ war dann allerdings ersteinmal Schluss. Aber das es sich die Jungs nicht nehmen lassen würden im Zugabenteil noch mal einen draufzusetzen, dürfte wohl jedem klar gewesen sein.
Und so setzte man zu einem furiosen Endspurt an, der mit „Shout it out Loud“ begonnen wurde und als Überraschung „Lick it up“ bot, der ja eigentlich aus der„Unmasked“-Phase kam.
Nun folgte Genes obligatorisches Blutspucken und der berühmte Deckenflug und alle wussten, „God of Thunder“. Weit gefehlt. Überraschenderweise spielte man „ I love it loud“, welches dennoch sehr gut ankam. „I was made for loving you“ war natürlich ein Höhepunkt, welcher von der ganzen Halle mitgesungen wurde. Doch man hatte noch mehr in Petto. Paul Stanley ließ es sich nicht nehmen, während „Love Gun“ durch das Publikum zu fliegen um auf einem separaten Podest zu spielen und zu singen. Der Mann kann es immer noch und hatte richtig Spaß dabei.
Nun kam es aber zum endgültigen Finale. „Detroit Rock City“ war der Rausschmeisser und man zog noch mal alle Register. Eine Feuerwerksfontäne nach der anderen wurde verballert, so daß man den Eindruck gewann, man wolle die Halle in Schutt und Asche legen.
Nach mehr als 120 Minuten war das Spektakel dann vorbei und man konnte mit Fug und Recht davon schwärmen, einen völlig sensationellen Auftritt einer unfassbar guten Band gesehen zu haben. „Kiss“ ist und bleibt nun einmal eine Wahnsinnsliveband die ganz genau weiß was man seinen Fans zu bieten hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass man nach dieser noch laufenden Europatour nicht wieder so lange wartet um wieder auf dem alten Kontinent zu spielen. Denn in dieser Form sind „Kiss“ wirklich unschlagbar.
Einziger Wermutstropfen waren die völlig überzogenen Merchpreise von 35€ an aufwärts, die dann auch noch nur das zensierte Bandlogo zeigten. Aber niemand ist zum Kauf gezwungen.
Ansonsten, ein grandioser und unvergesslicher Konzertabend, der seinesgleichen sucht.
„YOU WANTED THE BEST, YOU GOT THE BEST, THE HOTTEST BAND IN THE WORLD, KISS !!! „

Die Konzertsetlist:

Deuce
Strutter
Got to choose
Hotter than hell
Firehouse
Nothin' to lose
C'mon and love me
Parasite
She
Watchin' you
Rock Bottom
100.000 years
Cold Gin
Let me go, Rock & Roll
Black Diamond
Rock and Roll all nite

Shout it out loud
Lick it up/Won't get fooled again
I love it loud
I was made for lovin' you
Love Gun
Detroit Rock city